Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 23.05.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
Adressen in Leipzig
 
 
 
 
 
 
 
 
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Zeitgeschichtliches Forum

Grimmaische Straße 6

Das Zeitgeschichtliche Forum wurde im Jahr 1999 eröffnet und gehört zu der Stiftung "Haus der Geschichte" die außerdem Museen in Bonn und Berlin unterhalten. Das Museum zeigt eine Dauerausstellung zur Deutschen Geschichte von Teilung, Einheit, Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Dort werden z.B. der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, der Bau der Mauer und die Friedliche Revolution thematisiert. Zahlreiche Video- und Tonstationen sowie interaktive Medien machen Geschichte zu einem Erlebnis für Jung und Alt. 

Neben der ständigen Ausstellung bietet das Museum zwei Wechselausstellungen an, die sich mit verschiedenen Themen und deren Bezug zur Deutschen Geschichte auseinandersetzen.
Den Eingang des Museums markiert die Bronzeplastik „Jahrhundertschritt“ von Wolfgang Mattheuer, welche eine Hand zum Hitlergruß und die andere zum Rotfront-Kämpfergruß geballt hat.
 
ALBUM: Is(s) was?! – Essen und Trinken in Deutschland
 
ALBUM: Science Fiction in Deutschland
 
 
 

Zills Tunnel

Barfußgäßchen 9/ Klostergasse 18

Zills Tunnel wurde 1887-88 nach den Plänen des Architekturbüros Schmidt & Johlige für den Plagwitzer Brauereibesitzer Naumann erbaut und gehört zu den ältesten Gastwirtschaften der Stadt. Das Gebäude befindet sich im Barfußgäschen, im Zentrum der berüchtigten Kneipenmeile "Drallewatsch". Als beim Umbau die ursprüngliche Balkendecke einer steinernen Wölbung weichen mußte, sprach man im Volksmund vom Biertunnel, der sich dann, ab dem Jahre 1841, nach dem Bierwirt Zill "Zill`s Tunnel" nannte.

Zu den Stammgästen des Hauses gehörten unter anderem Viktor Nestler, der Schöpfer des Trompeter von Säkkingen und Karl Zöllner, der hier in Zill`s Tunnel sein bekanntes Lied "Das Wandern ist des Müller`s Lust" ersann.  Das Restaurant erfreut sich aufgrund seiner typisch sächsischen Gemütlichkeit auch heute noch großer Beliebtheit. Ob Leipziger Allasch, die Bierspezialität Gose oder die Leipzig Räbchen - hier kann man alle sächsischen Spezialitäten genießen.
Geprägt ist der Bau von Elementen der Leipziger Renaissance. Die Eckquaderung des Erdgeschoss, die Fensterrahmungen und die kräftigen Gurtsimse entspringen der Tradition des 16. und 17. Jahrhunderts. Markant ist der Eckerker, an dem das Barfußgäßchen die Klostergasse trifft.
 
 
 

Zoo Leipzig

Pfaffendorfer Straße 29

Der Zoo wurde 1878 von Ernst Pinkert geschaffen und gehört zu den ältesten Zoos der Welt. Mit seinen fast 900 Tierarten und dem herrlichen Baumbestand ist er gleichzeitig einer der renommiertesten Zoos. Neben der weltgrößten Menschenaffenanlage "Pongoland" eröffnete der Zoo Leipzig 2011 eine weitere Attraktion: die Tropenerlebniswelt Gondwanaland. Hier erwartet die Besucher auf 16.500 qm Fläche ein unnachahmliches Regenwalderlebnis. Rund 17.600 verschiedene tropische Pflanzen und rund 300 Tiere haben hier ihr zu Hause.

In der naturnah gestalteten sibirischen „Tiger-Taiga“ können die Besucher die Tiger beim Baden bestaunen. In die Welt Asiens entführt Sie der Elefantentempel „Ganesha Mandir“. Einmal einen Elefanten unter Wasser durch eine Panzerglasscheibe beobachten, das ist im Zoo Leipzig möglich!
Südamerika ist derzeit ein Kontinent im Wandel, da dieser als letzter Themenbereich bis 2020 neu gestaltet wird.
 
 
VIDEO: Gewinner "Leipziger Tourismuspreis 2011"
 
 
 

Zum Arabischen Coffe-Baum

Kleine Fleischergasse 4

Das älteste durchgängig bewirtschaftete Café-Restaurant Europas erfreut sich seit 1694 prominenten Zuspruchs. Heute laden drei Etagen zum Verweilen ein. Im Erdgeschoss befinden sich vier eher rustikale Räumlichkeiten, darunter das berühmte Schumann-Eck. Im ersten Stock befindet sich das Restaurant "Lusatia" mit bürgerlich gehobener Küche. Im zweiten Stockwerk begegnet man in eindrucksvoller Form der Kulturgeschichte der Kaffeebohne: ein Arabisches Café, ein Wiener Café und ein Café Francais befinden sich hier in einem Raum. In der dritten Etage ist eines der weltweit bedeutendsten Kaffeemuseen zu finden.

Als Treffpunkt von Musikern, Schriftstellern und Gelehrten wurde das Kaffeehaus 1833-1840 zum Zentrum des Musikfeuilletons. Hier traf sich u.a. Robert Schumann regelmäßig mit seinen Davidsbündlern. Berühmt ist die Sandsteinplastik über dem Portal des ”Coffe Baums”. Ein Osmane mit einer großen Kanne reicht Amor eine Tasse Kaffee. Sie symbolisiert die Begegnung des christlichen Abendlandes mit dem islamischen Orient.
 
VIDEO: Leipzigs große Kaffeetradition
 
 
 

Zum Grönländer

Petersstr. 24

Mitten auf der Einkaufsmeile Petersstraße befindet sich dieses architektonisch bedeutende Gebäude, das 1749-50 von George Werner im Auftrag des Bauherren und Kaufmann Johann Martin Haugk erbaut wurde. Damals hieß es noch „Haugksche Haus“. Es ist fünf Geschosse hoch, über drei der Geschosse ist ein barocker Erker angebracht. Die über dem Portal angebrachten Figuren symbolisieren die Handelstätigkeit des früheren Eigentümers.

Den Namen „Zum Grönländer“ bekam das Haus, durch eine spannende Geschichte: Der Enkel des Bauherren Baron Martin von Haugk unternahm eine Segelfahrt nach Grönland, wo er mit einem Eisberg kollidierte und sein Schiff daraufhin fast versank. Ein einheimischer Inuk bemerkte die Situation von seinem Kajak aus und lotste den Baron in einen Hafen, in dem sein Schiff repariert werden konnte.
Aus Dankbarkeit lud Haugk den Inuk nach Leipzig ein. Jedoch war dieser nicht an das warme Wetter gewöhnt und erkrankte schon in Lübeck. Kurze Zeit später verstarb er. In Erinnerung an seinen Retter in der Not ließ Haugk ein Bild schnitzen, das den Inuk in seinem Kajak zeigt und hing es in seinem Kontor auf. Das Relief ist als Hauszeichen über dem Eingang eingemauert.
 
 
 

Zwenkauer See

Nach 75 Jahren Bergbau wurde 1999 die Braunkohleförderung im Tagebau Zwenkau eingestellt. Seitdem läuft die Flutung und Renaturierung des Geländes. Der Zwenkauer See ist mit einer Uferlinie von rund 22 km und einer Wasserfläche von 970 ha der größte See im Leipziger Neuseenland.

2006 wurde am Zwenkauer See der Bergbau-Pavillon eröffnet. Mit diesem Ausstellungspavillon zur Bergbaugeschichte und der 2001 gesprengten Abraumförderbrücke AFB 18 entstand in Zwenkau ein erster markanter Baustein der Bebauung am KAP Zwenkau. Im gleichnamigen Restaurant kann man sich z.B. auf der Sonnenterasse kulinarisch verwöhnen lassen. Es ist außerdem möglich mit der MS Santa Barbara Rundfahrten auf dem See zu unternehmen.Der Stadthafen am südlichen Uferbereich wächst. Zwei begehbare Molen, die als Anlegestellen und Wellenbrecher dienen sollen, sind fertig gestellt.
Das über 1000 Jahre alte und traditionsreiche Zwenkau ist einen Spaziergang wert. Dabei lohnenswert sind besonders die Laurentiuskirche mit dem Barockaltar und überlebensgroßen Sandsteinfiguren, das etwa 60 ha umfassende Flächennaturdenkmal „Imnitzer Lachen“ und die künstlich geschaffene Tempelruine „Trianon“ im Eichholz.