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Stand / Druckdatum: 26.07.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig - Gedenkwoche

Vom 16. bis 20. Oktober 2013 fand in Leipzig anlässlich des 200. Jahrestags der Völkerschlacht bei Leipzig sowie des 100. Jahrestags der Weihe des Völkerschlachtdenkmals eine Gedenkwoche statt. Diese wurde von über 100 Veranstaltungen umrahmt. Am 18. Oktober 2013 wurde das sanierte Völkerschlachtdenkmal an die Öffentlichkeit übergeben. Dieser Programmpunkt wurde begleitet von der Lichtinstallation „Cosmogole“ sowie einer Illumination des Denkmals.

Am 20. Oktober fand die historische Gefechtsdarstellung in der Weinteichsenke zwischen Markleeberg und Wachau statt. Auf einem Areal von 500.000 qm waren ca. 6.300 Darsteller und rund 35.000 Zuschauer anwesend.

Weitere bedeutende Veranstaltungen der Gedenkwoche waren die Theater-Inszenierung „TraumWelten“ im Wilhelm-Külz-Park, die historischen Biwaks in Markleeberg und Dölitz sowie „Liebertwolkwitz – ein Dorf im Jahre 1813“, wobei der Ortskern von Liebertwolkwitz in die Zeit von 1813 zurück versetzt wurde. Zudem fanden Friedensgebete und Gedenkgottesdienste statt.
 
ALBUM: Gedenkwoche zur Völkerschlacht
 
 
 

Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig

Die Völkerschlacht im Oktober des Jahres 1813 war die entscheidende Schlacht in den Befreiungskriegen gegen Napoleon und wurde auf den Feldern rund um Leipzig ausgetragen. Mit bis zu 600.000 beteiligten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern war dieser Kampf bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die größte Feldschlacht der Weltgeschichte.

Die verbündeten Heere Russlands, Preußens, Österreichs und Schwedens errungen dabei den entscheidenden Sieg über Napoleon und dessen Alliierte auf deutschem Boden. Mit rund einer halben Million Soldaten und mehr als 110.000 Gefallenen wurde das Geschehen zur größten Schlacht des 19. Jahrhunderts.

Zahlreiche Traditionsvereine aus ganz Europa versammeln sich jährlich in Leipzig, um diesem historischen Ereignis zu gedenken. Es finden historische Darstellungen zur Völkerschlacht an den Original-Schauplätzen statt, die Besuchern die Gelegenheit geben, einmal lebendige Geschichte zu erleben.
 
ALBUM: Auf den Spuren der Völkerschlacht bei Leipzig
 
VIDEO: Nachstellung der Völkerschlacht anlässlich des 199. Jahrestags
 
 
 

Villersbrunnen

Am Tröndlinring

Der „Villersbrunnen" befindet sich vor dem Ringmessehaus am Promenadenring, westlich vom Leipziger Hauptbahnhof. Er wurde 1903 vom Bildhauer Max Unger geschaffen und zum Andenken an die Schwestern Villers gestiftet. Ein großes rundes Wasserbecken, das auf Felsgestein ruht, trägt die Mittelsäule im Becken. Diese besteht aus ineinander verschlungenen Fischleibern, auf denen ein zweites Wasserbecken befestigt ist. Darauf wiederum steht eine trinkende Bronzefigur.

Die Initiative zum Villersbrunnen wurde von den Leipziger Buchhändlern Dürr und Geibel ergriffen, die beide mit der namengebenden Familie Villers verwandt waren. Die Mädchengestalt soll Helene Villers, die Frau des Stifters, darstellen.

Die Bronzefigur wurde 1942, wie viele andere Plastiken auch, zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. In den 1950er Jahren hatte man sie durch eine Kopie ersetzt. Nachdem sie 1993 erneut gestohlen wurde, konnte sie 2003 ein drittes Mal aufgestellt werden.

 
 
 

Vineta auf dem Störmthaler See

Die VINETA ist ein schwimmendes Bauwerk auf dem Störmthaler See und symbolisiert in Form eines Kunstobjektes die verlorene Magdeborner Kirche. Sie soll ein Mahnmal für die Orte darstellen, die dem Espenhainer Tagebau weichen mussten und ist genau an der Stelle verankert, wo sich damals die größte überbaggerte Gemeinde - Magdeborn - befand.

Die VINETA ist außerdem ein außergewöhnlicher Veranstaltungsort und bietet den Rahmen für Hochzeiten, Kultur und andere Feierlichkeiten. Die Vineta Entdeckertour führt via Boot über den See sowie durch die Geschichte und Zukunft der Region.
 
 
 

Völkerschlachtdenkmal

Straße des 18. Oktobers 100

Das gewaltige Monument des Völkerschlachtdenkmals wurde nach 15-jähriger Bauzeit am 18. Oktober 1913, im Beisein des deutschen Kaisers Wilhelm II. und des sächsischen Königs, eingeweiht. Es ist ein Bau der Superlative und mit 91 m Höhe das größte Denkmal Europas. Die gewaltige Kuppel zieren im oberen Teil 324 Reiterreliefs.

Die Krypta, die Ruhmeshalle als Hauptraum und die dreigeteilte Kuppel bilden die drei Teile des Denkmals. Im Hauptraum stehen vier Kolossalsitzfiguren, die die Volkstugenden Tapferkeit, Selbstvertrauen, Volkskraft und Opferbereitschaft darstellen. Vom Beginn des Sockels bis zur Aussichtsplattform sind es 501 Stufen. Von der Plattform aus hat man einen hervorragenden Blick über die Stadt Leipzig und ihr Umland.

Zum Gedenken an das historische Ereignis wurden 1913, dem 100. Jahrestag der Völkerschlacht, das Völkerschlachtdenkmal als Nationaldenkmal und die Russische Gedächtniskirche in Leipzig eingeweiht. Das Monument steht an der Stelle, an der die Hauptkämpfe stattfanden.
 
 
 

Volkshain Stünz

Der Volkshain Stünz ist ein ca. 11 ha großer Park im Osten Leipzigs und gehört zum Ortsteil Anger-Crottendorf. Von Otto Wittenberg entworfen, wurde der Park bereits 1892 von der damals unabhängigen Gemeinde Stünz beschlossen. Am 16.09.1898 wurde der Park vom Oberbürgermeister Dr. O. Georgi als Volkshain Stünz eingeweiht. Heute wird er von der Östlichen Rietzschke, durch die Grenze zur Gemarkung Mölkau und der Kleingarten- anlage „Pflaumenallee“, einigen Grundstücken der Theodor-Neubauer-Straße und der Eilenburger Eisenbahn begrenzt. Im westlichen Teil des Parks befindet sich ein Teich, im Osten gibt es einen kleinen Aussichtshügel.
 
 
 

Volkspark Kleinzschocher

Antonienstraße
 
Am Rande des dicht bewohnten Stadtteils Schleußig findet sich mit dem Volkspark Kleinzschocher eine Oase der Erholung. Die weitläufigen Langgraswiesen verbreiten landschaftliches Flair inmitten der Großstadt und halten die unterschiedlichsten Plätze zum Verweilen und Spazieren bereit.
 
Die Neue Leipziger Zeitung kündigte den Volkspark im September 1928 als „Schmuckkästchen für den Westen Leipzigs“ an. Die Anlage zeigt mit teils naturbelassenen, teils gartenkünstlerisch gestalteten Partien sowie Sportplätzen, einem Sommerbad und geschichtsträchtigen Andenken wie dem Österreicher-Denkmal und dem ehemaligen Gut Kleinzschocher seine zahlreichen Facetten. Letzteres war Uraufführungsort von Johann Sebastian Bachs Bauernkantate.
 
Mit dem „Hain der Jahresbäume“ entstand auf der Küchenholzwiese ein besonderer Teil des Parks. Hier wird seit 1989 der „Baum des Jahres“ auf künstliche Geländeerhebungen gepflanzt und durch Stelen mit Hinweistafeln benannt und beschrieben.