Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 28.07.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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Leipziger Tourismuspreis

Den Leipziger Tourismuspreis verleiht die LTM GmbH seit 2002 jährlich an ein Unternehmen oder eine Institution, die sich besonders um den Tourismus verdient gemacht hat. Seit 2012 wird der Tourismuspreis zusätzlich an eine Persönlichkeit vergeben, die mit ihrem Engagement den Tourismus der Stadt Leipzig voran gebracht hat. Jeder kann Vorschläge einreichen. Die Nominierungen werden dann einer Jury vorgelegt, die aus dem Marketingbeirat der LTM GmbH besteht.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des jeweils letzten Tourismusfrühstücks des Jahres in der Moritzbastei statt. Die Veranstaltung wird umrahmt von einem Kulturprogramm, passend zum Thema des Tourismusfrühstücks. Der erste Preisträger war im Jahr 2002 der Zoo. Seitdem wurden unter anderem die Leipziger Messe, das Bach-Museum und Thomana 2012 geehrt. In der Kategorie Persönlichkeiten ging der erste Preis 2012 an Prof. Dr. Wieland Kies. Neben einer Urkunde und einem Pokal erhalten die Gewinner eine Vielzahl attraktiver Leistungen.
 
ALBUM: Leipziger Tourismuspreis 2013 - 186. Tourismusfrühstück
 
VIDEO: Leipziger Tourismuspreis 2013 - 186. Tourismusfrühstück
 
 
 

Taborkirche

Windorfer Str. 49

Als in den 1880er Jahren die Einwohnerzahl des Dorfs Kleinzschocher von 500 auf 9000 anstieg, wurde die alte Dorfkirche zu klein. 1901-04 wurde deshalb eine neue Kirche nach den Plänen von Arwed Rossbach gebaut. Dieser verstarb in der Bauzeit und Richard Lucht übernahm seine Arbeit.

Der Name Taborkirche entstammt der christlichen Überlieferung, dass auf dem Berg Tabor in Nordisrael die Verklärung Jesus stattgefunden haben soll. Davon berichtet der Evangelist Markus, welcher symbolhaft als Löwe am Seiteneingang der Kirche verewigt ist.
Die dreischiffige Kirche ist im Stil einer neoromanischen Basilika gehalten. Sie ist ein verputzter Ziegelbau mit Sandsteinelementen zur Gliederung der Fassade. Kennzeichen der Taborkirche sind die monumentalen 52 Meter hohen Türme an der Südseite. Im westlichen der beiden Türme sind das Geläut und die Uhr untergebracht. Früher waren die Türme mit Kupfer gedeckt, welches allerdings im Zweiten Weltkrieg eingezogen wurde. Ersetzt wurde es mit Aluminium.

Die Ausmalungen der Kirche sind ebenfalls im neoromanischen Stil. 1904 wurde die Orgel von der Bautzner Firma Hermann Eule eingebaut.
 
 
 

Tapetenwerk

Lützner Str. 91

Das Tapetenwerk ist ein Kunstareal auf dem Gelände einer ehemaligen Tapetenfabrik. 1873 wurde die Leipziger Tapetenfabrik Langhammer und Söhne von Robert und Adolf Langhammer gegründet und war unter dem Direktor Emil Zilling die zweitgrößte Tapetenfabrik Deutschlands. Die historische Fabrikanlage aus der Gründerzeit wurde schrittweise ausgebaut, um Räume für Kreative zu schaffen. Sie bietet Raum für Künstler, Designer, Architekten und kreatives Handwerk. Im August 2006 fand die erste Kunstaktion im Tapetenwerk statt. Zweimal jährlich wird das Tapetenwerkfest veranstaltet.
 
 
 

Theater der Jungen Welt

Lindenauer Markt 21

Das Theater der Jungen Welt ist das älteste professionelle Kinder- und Jugendtheater Deutschlands. In Ermangelung genauer Daten, ist kein Gründungsdatum des Theaters bekannt. Angegeben wird daher das Datum des ersten aufgeführten Stücks, Erich Kästners „Emil und die Detektive“ am 7. November 1946. Als künstlerisches Vorbild galt das im Jahr 1918 von Natalia Saz gebildete Moskauer Kinder- und Jugendtheater.
Nach mehreren Ortswechseln, fand das Theater im ehemaligen Haus der Volkskunst in Lindenau ein dauerhaftes Domizil.

Das Theater der Jungen Welt zeigt Schauspiel und Musiktheater für Kinder und Jugendliche, eine Sparte Puppentheater und diverse Grenzgänge bis hin zur Tanzperformance für Schauspieler. Mittlerweile gibt es ein Repertoire von über dreißig Stücken, für ein Publikum aller Altersgruppen vom Kleinkind von zwei Jahren bis zum studentischen Publikum und darüber hinaus. Theater der Generationen zu sein, sowie mit dem Publikum zu kommunizieren sind die erklärten Ziele des Theaters. Der große Theatersaal bietet Platz für 240, der kleine für 70 Zuschauer. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Theaterbus.
 
 
 

Thomanerchor

Der weltberühmte Thomanerchor wurde bereits 1212 gegründet. Johann Sebastian Bach leitete während seiner 27-jährigen Schaffenszeit in Leipzig den Knabenchor. Diesem kann man freitags 18 Uhr bei der Motette und samstags 15 Uhr bei der Bach-Kantate in der Thomaskirche lauschen.

Die Wurzeln des musikalischen Lebens in Leipzig reichen bis ins frühe 13. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit eignete sich Markgraf Dietrich ein bereits bestehendes, von niedergelassenen Kaufleuten und Handwerkern geschaffenes Gotteshaus (Vorgängerbauten der Thomaskirche) an und "stiftete” es an den Augustiner-Chorherren. Die dazugehörige Stiftschule hatte zunächst die Aufgabe, Knaben im liturgischen Singen auszubilden. Aus dieser Zusammenkunft erwuchs am Thomasstift der Thomanerchor.
Über Jahrhunderte leistete der Knabenchor ein erhebliches Pensum an kirchlichen und weltlichen Diensten. Der Thomaskantor war häufig im universellen Sinne für die Geschicke des Leipziger Musiklebens verantwortlich.
 
ALBUM: Weihnachten mit dem Thomanerchor
 
ALBUM: Ein Tag bei den Thomanern
 
ALBUM: Einweihung Alumnat
 
VIDEO: Die Thomaner
 
 
 

Thomaskirche

Thomaskirchhof 18

Die 1212 als Klosterkirche erbaute Thomaskirche zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Sachsens. Die Konstruktion des auffällig steilen Dachs mit einem Firstwinkel von 62° geht auf Erfahrungen aus dem Festungsbau zurück: Feuerkugeln schlugen nicht ein, sondern glitten ab. Durch diese Konstruktion überstand die Kirche auch den 2. Weltkrieg gut.

Das Langhaus ist von einem Kreuzrippengewölbe überdacht. Auf der barocken Turmhaube in 68 m Höhe befindet sich eine Laterne mit origineller Wetterfahne. Die farbigen Fenster zeigen zahlreiche Persönlichkeiten des Protestantismus. Die Kirche besitzt eine Orgel von Wilhelm Sauer aus den 1880er Jahren sowie eine aus dem Jahr 2000 deren Intonation der von Bach nachempfunden ist.

Weltweit wurde die Thomaskirche als Wirkungsstätte des traditionsreichen Thomanerchors bekannt. Johann Sebastian Bach, der 27 Jahre lang Thomaskantor war, fand hier seine letzte Ruhestätte. Heute ist die Thomaskirche ein bedeutendes Zentrum für klassische Musik. Regelmäßig kann man dort dem Thomanerchor lauschen.
 
VIDEO: Leipzig aus der Luft - Thomaskirche und Alte Börse
 
 
 

Thüringer Hof zu Leipzig

Burgstraße 19

Mit dem Geburtsdatum 1454 ist der Thüringer Hof das älteste Gasthaus Leipzigs, in dem schon Martin Luther gern verkehrte. Die Lokalität wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut um dann 1996 nach kompletter Rekonstruktion neu eröffnet zu werden. Im Thüringer Hof zu Leipzig werden vor allem thüringische und fränkische Spezialitäten angeboten. Sehr beliebt ist der Lutherschmaus. Im Restaurant gibt es bis zu 200 Plätze im Luthersaal und 40 Plätze im glasüberdachten Innenhof.
 
 
 

Torhaus Dölitz

Helenenstraße 24

Deutschlands größte und bedeutendste Sammlung kulturhistorischer Zinnfiguren kann im Torhaus Dölitz besichtigt werden. Auf drei Etagen sind mehr als 100 Dioramen und über 80.000 Zinnfiguren zu sehen. Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Napoleonische Epoche mit dem 25 qm großen Großdiorama der Völkerschlacht bei Leipzig 1813. Die Mitglieder des Vereins „Zinnfigurenfreunde Leipzig e.V.“ erweitern die Dioramen fortlaufend. Außerdem gehört dem Museum eine Mal- und Dioramenschule an, bei der vom Guss der Zinnfigur bis hin zur Bemalung alles gelehrt wird.

Das Torhaus stellt eines der ältesten Zeugnisse des Leipziger Barocks dar. Ehemals als Wasserschloss erbaut, wurde es 1636 vom Kaufmann Georg Winkler erworben. Er und sein Sohn nahmen viele Änderungen vor bis es von 1670-72 durch ein neues Torhaus ersetzt wurde. Es ist eines der wenigen erhaltenen Gebäude, welches von der Völkerschlacht betroffen war. Die Einschläge der Kanonenkugeln sind noch heute an der Fassade zu erkennen. Das Torhaus ist über eine Brücke zu erreichen, die den Pleißmühlgraben überquert.
 
 
 

Torhaus Markkleeberg

Kirchstraße 40

Der Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813“ eröffnete im Jahr 1998 das kleine informative Museum. Die historische Stätte ist eines der wenigen noch erhaltenen Gebäude der Kämpfe am 16. Oktober 1813 um den Brückenübergang an der Pleiße und das Torhaus.

Hier werden Funde vom südlichen Schlachtfeld, Waffen, Uniformenteile, ein Diorama der Kämpfe um das Torhaus sowie Gemälde und Grafiken über das Kampfgeschehen ausgestellt. Überdies informiert das Museum über die Lebenskultur und das dörfliche Brauchtum jener Zeit und die Rolle Markleebergs in der Völkerschlacht. Außerdem wird die Geschichte des Torhauses von der Wasserburg bis heute gezeigt.

Das Torhaus ist zudem Bestandteil der jährlichen Feierlichkeiten zum Jahrestag der Völkerschlacht. Dabei ist das Biwak am Torhaus Markkleeberg situiert. Zwei Tonnengewölbe, Kaminzimmer (‚Rußküche') und Kaunitzstube sind zudem Orte für kulturelle Veranstaltungen, die auch für private Zwecke genutzt werden können.
 
 
 

Tourismusfrühstück

Moritzbastei, Universitätsstraße 9

Das Tourismusfrühstück ist die größte regelmäßig stattfindende Veranstaltung für einen freien Meinungsaustausch im Tourismus in Deutschland. Gleichzeitig ist es mit über 180 Diskussionsforen eine der am längsten bestehenden Veranstaltungsreihen in Leipzig. Im April 1996 wurde das erste Tourismusfrühstück in der Moritzbastei durchgeführt. Es fand bis 2012 monatlich statt. Seit 2013 gibt es vier Veranstaltungen im Jahr, darunter im November die Verleihung des Leipziger Tourismuspreises.
 
 
 

Tourist-Information Leipzig

Katharinenstraße 8

Die Tourist-Information bietet ihren Gästen qualitativen Service: Infomaterial, Stadtpläne, Beratung, Insider-Tipps, Leipzig-Souvenirs, Reiseangebote, Stadtspaziergänge und –rundfahrten und die LEIPZIG CARD. Öffnungszeiten sind täglich von Mo-Fr 9.30-18.00 Uhr (Nov.-Feb. ab 10.00 Uhr), Sa 9.30-16 Uhr und So 9.30-15 Uhr.

Der touristische Service ist im neuerbauten „Katharinum“ gelegen, das sich nur wenige Meter vom Marktplatz und dem Alten Rathaus entfernt befindet. Der dreiseitige Kopfbau, der den Zugang zum Museum der Bildenden Künste flankiert, besitzt eine von klassischen Gliederungselementen geprägte Natursteinfassade. Zwei restaurierte Skulpturen beidseitig über dem Eingang angebracht, zieren die Stirnseite des Gebäudes. Das Wohn- und Geschäftshaus ist das erste "Green Building" Ostdeutschlands mit der internationalen LEED Gold-Zertifizierung. Das bedeutet, der Energieverbrauch liegt ein Drittel unter dem von vergleichbaren Gebäuden.
 
VIDEO: Souvenirs in der Tourist-Information Leipzig
 
 
 

Touristik & Caravaning

Messe Leipzig

Auf Ostdeutschlands größter Touristikmesse werden jährlich im November attraktive Angebote und vielfältige Informationen zu regionalen, nationalen und internationalen Reisezielen und den verschiedensten Reiseformen präsentiert. Die Aussteller bieten den Besuchern ein umfangreiches Programm zu den unterschiedlichsten Themen wie z.B. Tourismusorganisation, Unterkünfte oder Sport etc. Die Messe macht den direkten Austausch mit Ausstellern möglich und bietet die perfekte Basis für Urlaubsentscheidungen.
 
 
 

Trifugium

Barfußgäßchen 11, 13 und 15

Der Bau der drei Häuser im Barfußgäßchen hat die historische Straßenführung stark verändert. Damals mündete das Barfußgäßchen in die Klostergasse, nach dem Umbau führt es nun weiter bis zum Dittrichring. Es mussten alte Häuser weichen und es entstand der Platz der seit 1912 von einem Brunnen dominiert wird. Bei der Sanierung 1995-96 erhielten die drei Häuser den Namen Trifugium ("drei", "Zufluchtsort").

Optisch bilden die drei Häuser eine Einheit, obwohl es einzelne Gebäude sind. Merkmal ist eine Mischung aus Bauformen und –details der italienischen Renaissance mit denen des gerade aufkommenden Jugendstils.
Letzteres ist vor allem in den Metalltüren und Fensterformen der Häuser Nr. 13 und 15 zu finden. Geplant wurde der Bau von Architekt Arthur Hänsch.

Markant ist die Schauseite der Hausnummer 11 zur Ecke der Klostergasse. Dreigeschossige Loggien mit Säulengalerien schmücken die Fassade. Abgeschlossen werden sie durch einen Balkon im fünften Geschoss. Eckerker runden die Fassade ab. Sie werden von polygonalen Türmchen gekrönt. Farblich wird die Fassade von Reliefs aus Sandstein und Säulen aus Rochlitzer Porphyr unterteilt.