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Stand / Druckdatum: 25.04.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
Adressen in Leipzig
 
 
 
 
 
 
 
 
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Eiscafé und Pizzeria San Remo

Nikolaistraße 1

Zentral gegenüber der Nikolaikirche gelegen befindet sich das beliebte Eiscafé "San Remo". Es bietet eine Vielzahl von selbst hergestellten Speiseeiskreationen an, die nach italienischen Rezepten zubereitet werden. Auch die Pizzeria, die noch nicht so lange existiert wie das Café, setzt auf italienische Originalrezepte. Besonders am Abend ist die Lokalität mit ihren vielen Freisitzen in den Fußgängerzonen der Nikolaistraße und der Grimmaischen Straße ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Am Gebäude befindet sich seit 1986 der prächtige Fürstenhauserker. Dieser zierte ursprünglich das sogenannte "Fürstenhaus", das 1558 von Kaufmann Dr. Georg Roth nach Entwurf des Steinmetzen Paul Wiedemann als eines der prächtigsten Bürgerhäuser der Leipziger Renaissance errichtet  wurde. 
Der Erker konnte im Gegensatz zum Hauptgebäude den Zweiten Weltkrieg überstehen und wurde bis zu seiner neuen Nutzung am heutigen Standort in der Moritzbastei gelagert.
 
ALBUM: WorldSkills-Eis versüßt das Warten
 
 
 

Kabarett-Theater SANFTWUT

Mädler Passage, Grimmaische Straße 2

SANFTWUT ist eine etablierte Kleinkunstbühne mit exklusiver Adresse. Das Markenzeichen des Kabaretts, welches sich nur wenige Meter vom Auerbachs- keller entfernt befindet, sind witzige Programme mit hoher Musikalität. Eine individuelle Note entsteht durch den nach Bedarf gestalteten Zuschauersaal. Ebenso beherbergt das Theater ein hübsche Künstlerkneipe, ein Kleinod der Gastronomieszene. Eine Besonderheit gegenüber anderen Kabaretts ist die ausgeprägte Musik, die alle Facetten umfasst und unverwechselbar ist.
 
 
 

Kirche und Kloster St. Albert

Georg-Schumann-Straße 336

Seit 1229 wirkte der Orden der Dominikaner in Leipzig. Jedoch wurde ihnen ihr Kloster 1539 enteignet und der Universität übertragen. Die St. Pauli Kirche wurde dann 1968 gesprengt. Im Neubau „Paulinum“ der Universität wird daran erinnert.

Die Dominikaner kamen erst 1923 zurück nach Leipzig und 1951-52 entstand die Kirche in der Georg-Schumann-Straße. Der Architekt Andreas Marquardt entwarf das Gebäude im Stil der 1920er Jahre. Die Kirche ist ganz in weiß verputzt und an der Ausfallstraße von Leipzig nach Halle positioniert. Die Kirche ist als freistehendes Gebäude konzipiert, dass über einen überdachten Gang mit dem Pfarrhaus verbunden ist. Der Grundriss der Kirche ist quadratisch, der Bau ein Langhaus mit Turm. Beim errichten der Kirche wurden hauptsächlich Trümmerziegel von den Kriegsruinen der Innenstadt verwendet. Die schlicht gehaltene Kirche strahlt eine beruhigende Wirkung aus.

1996 ließen die Dominikaner ihr Kloster erbauen. Es enthält Wohnungen für Dominikaner und ihre Gäste. Die transparente Glasfassade soll die Offenheit des Haus nach außen transportieren. Besonders auffällig ist auch der offene Dachstuhl, eine Stahl- und Betonkonstruktion.
 
 
 

Leipziger Stadtfest

Das Stadtfest gehört mit seinen über 300 000 Besuchern und dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm zu den beliebtesten Stadtfesten in Deutschland. Die beliebte Veranstaltung findet seit 1991 jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende statt und dauert drei Tage. Je nach Wetterlage und Programm wird das „Leipziger Stadtfest“ im Durchschnitt von 200.000 bis 350.000 Gästen besucht. Zahlreiche Besucher reisen nicht nur aus der Region, sondern auch von weit her zu diesem Großereignis an. 
 
VIDEO: Leipziger Stadtfest
 
 
 

Restaurant Sol y Mar

Gottschedstraße 4

Ein Ambiente wie im Urlaub verspricht das "Sol y Mar", gelegen in der beliebten Szenemeile der Gottschedstraße. Die Küche im "Sol y Mar" ist mediterran und eurasisch. Zudem gibt es ein großes Angebot an Wellness- und Biospeisen. Als Komination aus Restaurant, Lounge und Bar ist es dem Gast möglich, sich dort völlig zu entspannen. In Asien angefertigte Möbel tragen dazu bei eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Als außergewöhn- liches Angebot bietet das "Sol y Mar" Massagen an.

 
 
 

Restaurant Stelzenhaus

Weißenfelser Straße 65

Das Stelzenhaus am Elster-Saale-Kanal wurde 1937-1939 als Erweiterung der Wellblechfabrik und Verzinkerei Grohmann & Frosch errichtet. Es ist eines der interessantesten Beispiele für Bauwerke der industriellen Moderne.

Das Stelzenhaus Restaurant befindet sich im Stadtteil Plagwitz und besticht vor allem durch die unmittelbare Wasserlage sowie durch eine saisonale und frische "crossover cuisine" mit klassischen und internationalen Einflüssen.
Neben der besonderen Küche bietet das Restaurant exklusive Weine.

 
 
 

Robert-Schumann-Denkmal

Universitätsstraße, am Roßplatz

Das Denkmal befindet sich im östlichen Teil des Schillerparks, südlich der Moritzbastei. Es ist dem Komponisten und Muikschriftsteller Robert Schumann gewidmet, der im Mai 1828 nach Leipzig kam, um hier Jura zu studieren. Bereits ein Jahr später brach er das Jurastudium ab und wechselte zur Musik.

Der im Jahr 1875 eingeweihte Obelisk ist etwa 3 Meter hoch und besteht aus poliertem grauen Syenit. Der Entwurf für das Denkmal lieferte der Leipziger Architekt Bruno Leopold Grimm.

Das darauf angebrachte Medaillon aus Bronze zeigt Schumanns Profil. Dieses wurde ursprünglich von Heinrich Natter (1846-1892) geschaffen, musste jedoch in den Jahren 1913 und 1980 erneuert werden. Unterhalb des Medaillons befindet sich die Inschrift R. SCHUMANN.

Das Denkmal wurde anonym von Dr. Philipp Curt Fiedler (1840-1919) gestiftet und der Stadt Leipzig geschenkt.
 
 
 

Rundgang der SpinnereiGalerien

Spinnereistraße 7

Die ehemalige Baumwollspinnerei ist einer der interessantesten Produktions- und Ausstellungsstätten zeitgenössischer Kunst und Kultur in Europa.
Das 8,5 ha große Areal, auf dem sich auch das Atelier des Malers Neo Rauch befindet, beherbergt in den alten Fabrikhallen rund 100 Werkstätten und 11 Galerien. Seit 2005 veranstaltet die Spinnerei zweimal im Jahr Rundgänge durch ihre Ausstellungsräume, in denen die Besucher Kunst sehen, über sie diskutieren und auch kaufen können.
 
 
 

Sächsisches Psychiatriemuseum

Mainzer Straße 7

Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Psychiatrie in Sachsen als einem der wenig bekannten Kapitel der Kultur- und Sozialgeschichte der Region. Die Lebensgeschichten bekannter sächsischer Psychiatriepatienten, wie etwa Lene Voigt, Daniel Paul Schreber oder Johann Christian Woyzeck, werden in der Dauerausstellung „IRRSINN“ dargestellt.

Anhand von originalen Objekten und Materialien werden Einblicke in den Alltag in der Psychiatrie gegeben. Zu sehen sind u.a. Einrichtungsgegenstände, Zwangsmittel, Fotos und Dokumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das Museum informiert über die Entwicklung psychiatrischer Einrichtungen wie die des Georgenhospitals, der Heilanstalt Leipzig-Dösen, der Privatanstalt Thonberg sowie den Weg der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein von der Reformeinrichtung zur Stätte der Euthanasie. Zudem bietet das Museum mit Sonderausstellungen, historischen Stadtrundgängen und Veranstaltungen ein vielfältiges Informationsangebot über die Psychiatrie gestern und heute.
 
ALBUM: Einer spinnt immer!
 
 
 

Sanitäts- und Lazarettmuseum Seifertshain

Pfarrgasse 2, Großpösna

In den Mauern der alten Dorfschule werden die Möglichkeiten der medizinischen Hilfe zur Zeit der Völkerschlacht, als die Militärmedizin und insbesondere die Kriegschirurgie noch in den Kinderschuhen steckte, anschaulich präsentiert. Mit nachgestellten Szenen wird gezeigt, unter welchen unvorstellbaren Bedingungen die Verletzten der großen Schlacht im Jahre 1813 um ihr Leben rangen.

Besondere Exponate sind die Zinnfiguren-Dioramen zum Sanitäts- und Lazarettwesen sowie Schlachtfeldfunde rund um Seifertshain. Einzigartig ist das nahezu original erhaltene Ensemble von (Museums)Scheune, Pfarrhaus, Kirche und Friedhof mit Einzel- und Massengrab der Gefallenen von 1813.

Ausgangspunkt für die Eröffnung des Museums waren die Überlieferungen "Was wir erlebten im Oktober 1813" von Auguste Vater, Tochter des im Jahre 1813 amtierenden Pfarrers. In diesen schilderte sie eindrucksvoll die dramatischen Ereignisse während der Völkerschlacht.
 
 
 

Schauspiel Leipzig

Bosestraße 1

Das Schauspielhaus entstand 1955/56 durch Um- und Ausbau des 1943 zerstörten Centraltheaters, das 1902 als Operettentheater ins Leben gerufen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg sollte ein modernes Theaterhaus entstehen. 1945/46 wurde es zunächst provisorisch zum Schauspielhaus umgebaut. Die Architekten Souradny, Herbst und Brummer gestalteten den stattlichen Bau inklusive Dreh- und Wagenschiebebühne.

Die Einweihung des neuen Theaterhauses fand am 1. März 1957 mit einer Aufführung von Schillers Wallenstein statt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde die Außenfassade des Theaters in der Bosestraße renoviert. Insgesamt haben 666 Personen im Saal Platz.

Neben dem klassischen und zeitgenössischen Repertoire bietet die Schauspielbühne spartenübergreifende Angebote zwischen Darstellender und Bildender Kunst sowie offene Bühnenformate. Die Einbindung von Konzerten ist zur Tradition geworden. Schauspiel Leipzig wird noch von einigen Centraltheatern genannt, wobei dieses heute nur eine der Spielstätten ist.

 
 
 

Schillerdenkmal

Schillerstraße, gegenüber der Einmündung des Neumarkts

Friedrich Schiller, neben Johann Wolfgang Goethe der bedeutendste Repräsentant der klassischen deutschen Nationalliteratur, lebte ebenso wie Goethe längere Zeit in Leipzig. Ihm zu Ehren wurde am 9. Mai 1914 am Nordrand des Schillerparks ein Denkmal eingeweiht.

Es ist etwa 4,5 m hoch und aus weißem Laaser Marmor geschaffen. Das Denkmal gliedert sich in einem hohem Podest mit quadratischem Grundriss, auf dem die Büste Schillers - ebenfalls aus Marmor - ruht.

Die Inschrift SCHILLER ist im oberen Teil zu lesen. Auf dem Sockel stehen zudem zwei lebensgroße nackte Marmorfiguren. Links ein Mann, der die Erhabenheit symbolisiert und rechts eine Frau, die die Tragik darstellt. Der Sockel steht auf einer blauen Granitstufe. 

Ausgeführt wurden die Pläne des Leipziger Bildhauers Johannes Hartmann von Bildhauer August Schmiemann. Das Denkmal ist ein Nachklang des Jugendstils und frei vom Denkmalspathos der Wilhelminischen Ära.
 
 
 

Schillerhaus

Menckestraße 42

Das Schillerhaus wurde am 10. November 1841, am 82. Geburtstag des Dichters, eröffnet. Damit gilt es als ältestes deutsches Literaturmuseum. 1785 logierte hier Friedrich Schiller beim Bauern Schneider und schrieb im Sommer 1785 das „Lied an die Freunde“. In der Küche, den Schlafkammern und der Bauernstube sind Exponate zu Schiller, zum Wirken des Schillervereins und zur Geschichte des Hauses ausgestellt.

Man kann Führungen buchen oder an einer der vielen Veranstaltungen teilnehmen um dem Genie Schiller etwas näher zu kommen. Friedrich Schiller, neben Johann Wolfgang Goethe der bedeutendste Repräsentant der klassischen deutschen Nationalliteratur, lebte ebenso wie Goethe längere Zeit in Leipzig.
Um den Verfall des baufällig gewordenen Hauses zu stoppen, wurden Sicherungsarbeiten durchgeführt, bei denen das Aussehen des Hauses verändert werden musste. 1997/98 wurde es erneut gründlich instandgesetzt. Dabei gestaltete man die Innenräume und den historischen Bauerngarten wieder wie zu Schillers Zeiten.
 
 
 

Schillerhaus Kahnsdorf

Theodor-Sältze-Str. 10, 04575 Neukieritzsch

Das Schillerhaus in Kahnsdorf wurde 1686 erbaut. Ca. 100 Jahre später zog Friedrich Schiller dort auf Einladung des Kahnsdorfer Rittergutsbesitzers ein. In diesem Haus traf Friedrich Schiller am 1. Juli 1791 auf seinen später besten Freund und Förderer Christian Gottfried Körner. Das Treffen bedeutete für Schiller die Wende zu einem erfolgreichen und glücklichen Leben.

2009 kaufte das Leipziger Unternehmen „Mittelseen“ das Haus und sanierte es nach den Bestimmungen des Denkmalschutzes. Dabei kamen Farbschichten, Eichendielen und eine alte Treppe aus vergangener Zeit wieder zum Vorschein.
Heute bietet das historische Haus am Hainer See den Raum für gesellschaftliche Anlässe. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Taufen oder ähnliches können dort im besonderen Ambiente mit bis zu 100 Gästen gefeiert werden. Zur Ausstattung gehören ein wertvoller Flügel, Bestuhlung, Tafeln, Küche und ein Freisitz.
Das nahegelegene Kahnsdorf lädt zu einem Spaziergang ein. Bauernhöfe, eine alte Mühle, eine Schmiede, die Laurentiuskirche und das Herrenhaus kann man dort besichtigen.
 
 
 

Schladitzer See

Haynaer Straße, 04519 Rackwitz

Die Schladitzer Bucht liegt zwischen Leipzig und Delitzsch und lädt mit ihrem wunderbaren Sandstrand und dem mediterranen Flair zum Baden und Faulenzen ein. Auch wer Segeln und Surfen lernen möchte, ist in der am See ansässigen Wassersportschule genau richtig. Der Rundweg um den See ist durchgängig asphaltiert und gilt unter den Inline-Skatern als Geheimtipp.
Entstanden ist der See in einem Tagebaurestloch des ehemaligen Braunkohletagebaus Breitenfeld. Seit 2003 wird er als Badesee und Wassersportzentrum genutzt.

Die Schladitzer Bucht wird seit Juni 2003 vom Wassersportzentrum„ALL-on-SEA“ bewirtschaftet. Hier werden Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse im Windsurfen, Segeln und Katamaranfahren, sowie das Ausleihen von Surfmaterial, Segelbooten und Katamaranen angeboten. Ruderboote, Kanus und Wassertreter können ebenso in dem vom Badestrand abgetrennten Bereich des Wassersports ausgeliehen werden.
 
ALBUM: Freizeit- und Wassersport am Schladitzer See
 
 
 

Schloss Güldengossa

Schulstraße 11, 04463 Großpösna

Mehr als 700 Jahre alt ist das imposante Schloss Güldengossa, das einst Rittergut und spätbarockes Herrenhaus war. Das Juwel befindet sich im Norden des Störmthaler Sees.
Detailgetreu restauriert, bieten die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des Schlosses ein perfektes Ambiente für Tagungen und Feiern. Seit 2009 können sich Brautleute im Trauzimmer des Schlosses auch ganz offiziell das Ja-Wort geben.

Das Schloss Güldengossa wird von einer Orangerie, einem Ziergarten mit Springbrunnen und zwei angelegten Seen gesäumt. Kaffee und Kuchen, leckere Snacks oder ein Glas Wein lassen sich im „Café am Palmenhaus“ in historischer Café-Haus-Atmosphäre genießen. Im Park, der öffentlich zugänglich ist, wurde das historische Wegenetz wieder hergestellt. Güldengossa besaß in der Vergangenheit sieben Teiche, von denen jetzt noch drei vorhanden sind. Die lautstarken Bewohner dieser Teiche brachten dem Ort den Spitznamen "Frosch-Gosse" ein.
Von Mai bis Oktober werden jeden Sonntag um 15 Uhr Schlossführungen angeboten, Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich.

 
 
 

Schrebers Restaurant und Biergarten

Aachener Straße 7

"Schrebers Restaurant und Biergarten" ist die älteste Gartenkneipe Leipzigs. Es verfügt über einen volkstümlichen Biergarten, in dem neben deutscher Küche auch Steaks vom Grill angeboten werden. Das Restaurant verfügt über 300 Plätze. "Schrebers" liegt zentral in der Nähe vom Waldplatz und der Red Bull Arena. Speziell angebotene Getränke sind z.B. frisch gezapftes regionales Bier aus Krostitz und helles Bier aus der Klosterbrauerei Andechs. Ebenfalls in der Aacherner Straße 7 befindet sich das Deutsche Kleingärtner Museum.
 
 
 

Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte

Goerdelerring 20

Im Schulmuseum wird die Leipziger Schulgeschichte der letzten 100 Jahre erlebbar gemacht. Die Sammlung umfasst Lernutensilien aus früheren Zeiten, wie etwa Schulmöbel, Klassenbücher, Lehrerkalender, Klassenfotos und Unterrichtsfilme. Das Schulmuseum ist ein Museum zum Anfassen. So können Schüler die „Volksschule um 1900“ als Rollenspiel mit Verkleidung hautnah erleben, um sie dadurch besser zu verstehen. Die Werkstattarbeit ermöglicht Angebote im forschenden und entdeckenden Lernen, wie das nur in wenigen Museen möglich ist. Seit dem Jahr 2000 ist das Museum am heutigen Standort ansässig. Der Eintritt ist kostenlos.

 
 
 

Schumann-Festwoche

Die Schumann-Festwoche rund um den Hochzeitstag von Robert und Clara Schumann am 12. September sowie Claras Geburtstag am 13. September beleuchtet das Leben und Wirken des Künstlerpaares jedes Jahr neu. Im Musiksalon der Schumannschen Wohnung fanden Sonntags – im Wechsel mit dem Musiksalon der Familie Mendelssohn – Hauskonzerte statt. Berühmte Gäste waren u.a. Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner, Ferdinand David, Hermann Härtel, Moritz Hauptmann, Heinrich Marschner und Hans Christian Andersen. Dabei rückt stets ein anderer Freund der Familie in den Fokus. Seien Sie gespannt auf exzellente Kammermusiken und Führungen.
 
 
 

Schumann-Haus

Inselstraße 18

In dem klassizistischen Gebäude im Grafischen Viertel bezogen Clara und Robert Schumann nach ihrer Eheschließung 1840 eine Wohnung. Das Gebäude wurde 1838 vom Maurermeister Friedrich August Scheidel errichtet, der bis 1846 ebenfalls im Haus lebte.

Hier entstand die „Frühlingssinfonie“, die Schumann zum weltberühmten Komponisten werden ließ. In der Beletage, wo das Künstlerpaar vier Jahre lebte, wurde eine Ausstellung eingerichtet.
Weiterhin entstanden im Schumann-Haus die erste Fassung der als vierte veröffentlichte Sinfonie d-moll, der erste Satz des Klavierkonzertes, die drei Streichquartette, das Klavierquintett, das Klavierquartett sowie das 1843 vollendete Oratorium „Das Paradies und die Peri".
Heute hat das Gebäude ganz verschiedene Nutzungsfelder. Zum Einen ist dort die Freie Grundschule Clara Schumann ansässig, zum Anderen gibt es dort eine Musikschule. Die eingerichtete Ausstellung erinnert an Schumanns Wirken in dem Haus. Außerderm finden häufig Veranstaltungen statt. Dabei ist vor allem die Schumann-Festwoche im September zu nennen.
 
 
 

Selters Haus

Nikolaistraße 47-51

Dieses ehemalige Pelzgewerbehaus schließt sich gleich an den Blauen Hecht in der Nikolaistraße an. Neben dem Brühl waren auch in der Nikolaistraße viele Pelzhändler und Kürschner angesiedelt, die mit repräsentativen Geschäftshäusern das Gesicht dieser Straße prägten.

"Selters Haus" lässt sich als Paradebeispiel für die Pracht der damaligen Gebäude der Pelzindustrie verstehen. Es wurde 1908-09 nach Plänen von Alfons Berger für den Rauchwarenhändler und kaiserlich-japanischen Konsul Alfred Selter erbaut und beeindruckt durch seine Prägung durch den Jugendstil. Die mit hellgrünen Fliesen verkleidete Fassade zieren Tierplastiken. Über dem Haupteingang kann man farbige Majolikaarbeiten bewundern. Diese zeigen Figuren, die nichts als Pelze tragen.

Das Haus steht für die zaghaften gestalterischen Reformbestrebungen Leipziger Architekten vor dem Ersten Weltkrieg. Der Innenhof ist mit blauen Fliesen verziert. In diesem Ambiente sollten die dort gelagerten Pelze vorteilhaft zur Geltung kommen.
 
 
 

Siegfriedplatz

Niebelungenring

Im Stadtteil Leipzig-Lößnig findet sich eine außergewöhnliche Wohnanlage aus den späten 1920er Jahren. Der Niebelungenring entstand nach den Plänen des Leipziger Architekten Hubert Ritter im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die kreisrunde Platzanlage wurde von Stadtdirektor Nikolaus Molzen entworfen, auf den bereits eine Vielzahl von Grün- und Schmuckanlagen in Leipzig zurück gehen. Für den Mittelpunkt der Anlage sah er eine 96 m breite Grünfläche auf einer flachen, kegelförmigen Erhebung vor. Auf diese laufen vier kreuzförmig angeordnete radiale Erschließungsstraßen, die an ihrem Ende in einem Rosen-Rondell münden.

 
 
 

Specks Hof

Reichsstraße 4-6

Die Specks Hof-Passage ist die älteste erhaltene Leipziger Passage. Der Messepalast wurde nach Entwürfen von Emil Franz Hänsel von 1908-1929 in drei Bauabschnitten errichtet. Es hat seinen Namen von dem früheren Eckhaus Reichsstraße 6 übernommen, das von 1815-1891 im Besitz der Familie Speck von Sternburg war. Um 1911 wurde Specks Hof mit dem Messehof Hansa Haus mittels eines Durchgangs verbunden. Nach weiteren Erweiterungsbauten war Speck's Hof um 1929 mit 10.000m³ Ausstellungsfläche der größte Messebau seiner Zeit.
Im Zuge der Sanierung und des Umbaus 1993-1995, die nach Plänen des Architekten Wojek Grabianowski durchgeführt wurde, erhielten die drei Lichthöfe eine neue bildkünstlerische Ausgestaltung.
Bruno Giesel schuf den Bildfries „Die Psychologie der Zeit“, Moritz Götze den Wandries „Der Morgen, der Mittag, der Abend“ und Johannes Grützke malte 16 Medaillons.

Heute zählt Specks Hof zu den feinsten Adressen für Handel und Büros in Leipzig. Hier erwarten Sie besondere Kleidung, wunderbarer Schmuck, traumhafte Accessoires und Erlebnisgastronomie der Extraklasse. Wer Angebote abseits der Massenproduktion sucht, ist hier genau richtig.
 
 
 

SPIZZ

Markt 9

Das Kultlokal "Spizz" am Eingang zur Szenemeile Barfußgässchen entstand nach Mitte der 1990er Jahre und ist sowohl gemütliches Café, In-Kneipe als auch Konzertlocation mit Kleinbühne. Hier treffen sich Studenten, Touristen und Geschäftsleute und genießen den Ausblick auf Markt und Szenemeile. Das Lokal bietet eine große Speisen- und Getränkeauswahl und ist auch zum Frühstücken sehr beliebt. Im dafür umgebauten Keller des "Spizz"  finden regelmäßig Partys und Konzerte statt. 
 
 
 

Sportmuseum Leipzig

Am Sportforum 10

Das im Juli 1977 eröffnete Sportmuseum war deutschlandweit das erste seiner Art nach 1945. Als Sammlungs- und Dokumentationszentrum informiert es über ausgewählte Aspekte der deutschen Sportgeschichte am Beispiel Leipzigs. Der Bestand umfasst etwa 85.000 Exponate aus über 150 Jahren Turn- und Sportgeschichte. Die Sammlung mit historischen Turngeräten, Sportplakaten und Sportbekleidung besticht vor allem durch ihre außergewöhnliche Qualität und Vielfalt.
 
 
 

Stadtarchiv

Torgauer Str. 74

Das Stadtarchiv Leipzig gehört zu den bedeutendsten kommunalen Archiven in Deutschland. Es ist zuständig für die archivalische Überlieferung aus der Tätigkeit der Stadtverwaltung Leipzig, den städtischen Einrichtungen, den unter städtischer Verwaltung stehenden Stiftungen sowie den städtischen Eigenbetrieben und Mehrheitsbeteiligungen. Die Bestände beinhalten mehr als 4.000 Urkunden, 11.000 laufende Meter Akten, 85.000 Karten und Pläne, 345.000 Fotos sowie Leipziger Zeitungen und anderes Sammlungsgut.
 
 
 

Stadtgeschichtliches Museum

Böttchergäßchen 3

Zu dem Stadtgeschichtlichen Museum gehören u.a. der Neubau des Museums, das Alte Rathaus, die Alte Börse, das Völkerschlachtdenkmal, das Forum 1813, das Schillerhaus, das Museum „Zum arabischen Coffe Baum“ und das Sportmuseum Leipzig. Das Museum sammelt und dokumentiert das Stadtgeschehen vom Mittelalter bis zu Gegenwart und präsentiert dies in Ausstellungen.
1909 auf der Basis der Sammlung des Vereins für die Geschichte Leipzigs gegründet, ist das Stadtgeschichtliche Museum heute ein Netzwerk mehrerer Museumstypen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Erst in ihrer Gesamtheit bilden sie ein sich ergänzendes facettenreiches Bild städtischer Kulturgeschichte.

Der Neubau ist das Zentrum des modernen Stadtgeschichtlichen Museums mit Direktion, Sammlungen und Service-Einrichtungen, von hier aus wird das Konzert der acht Dependancen des Hauses dirigiert. Die moderne Funktionsarchitektur wird zur Bühne für die zahlreichen Sonderausstellungen und ist die Heimat des 2004 eröffneten Kindermuseums „Lipsikus“.
 
ALBUM: Moderne Zeiten
 
 
 

Städtisches Kaufhaus

Neumarkt 9-19

Das ehemalige Messehaus Städtisches Kaufhaus umfasste Neumarkt, Gewandgäßchen, Universitätsstraße und Kupfergasse. Der Gebäudekomplex wurde in den Jahren 1893 bis 1901 nach Entwürfen des Leipziger Architekten E. F. Rayher auf dem insgesamt 5.236 m² großen Grundstück erbaut.

Im ersten Bauabschnitt 1893 wurde der Bibliotheksflügel des Gewandhauses umgebaut. Danach wurde 1895/1896 der Zeughausflügel (Universitätsstraße) mit dem Konzertsaal abgerissen und durch einen neobarocken Neubau ersetzt. Im dritten Abschnitt wurde der Gebäudekomplex 1899/1901 mit einem Flügel am Neumarkt abgeschlossen.

Das Städtische Kaufhaus war das erste Mustermessehaus der Welt und wurde schon zur Michaelismesse 1894 mit dem ersten Bauabschnitt mit 62 Messelokalen in Betrieb genommen. Beim Bombenangriff am 04.12.1943 wurde das Städtische Kaufhaus zum größten Teil zerstört. In den Jahren 1948 bis 1956 wurde es teilweise wieder aufgebaut und in den 1990er Jahren komplett wiederhergestellt.
 
 
 

Stadtwappen an der alten Börse

Naschmarkt 2

Das Stadtwappen an der alten Handelsbörse wurde 1470 eingeführt. Es zeigt ein in der Mitte geteiltes Schild, auf der linken Seite den Löwen des Markgrafen zu Meißen und auf der rechten Seite die „Landsberger Pfähle“ des Markgrafen von Landsberg. Beides sind wettinische Wappenbilder und verweisen auf die Einbindung Leipzigs ins mittelalterliche Kursachsen.

Oberhalb der zweiarmigen prunkvollen Treppenanlage der Alten Handelsbörse halten zwei geflügelte Knaben, einer mit einem Merkurstab, ein prunkvolles Leipziger Stadtwappen. Die Alte Börse wurde 1678-1687 nach einem Entwurf von Johann Georg Starcke (um 1649-1695) errichtet und gilt als das älteste erhaltene Versammlungsgebäude der Leipziger Kaufmannschaft.

Bei dem pavillonartigen Bau handelt es sich um eines der wenigen noch erhaltenen Barock-Gebäude in Leipzig. 1699 bis 1706 befand sich in den unterirdischen Gewölben das erste Bankinstitut der Stadt, die Banco di Depositi. Im Obergeschoß wurden Wechsel- und Geldgeschäfte getätigt. Das Gewölbe des Erdgeschosses diente für den Messewarenhandel und wurde an auswärtige Kaufleute vermietet. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude völlig aus und wurde 1962 in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederaufgebaut.
 
 
 

Steibs Hof

Nikolaistraße 28-32/ Brühl 64/66

Baumeister Felix Steib errichtete 1907 das nach ihm benannte Geschäftshaus. Am Bau fällt die interessante Mischung aus vom Jugendstil geprägten Formen und moderner Geschäftsarchitektur auf. Das reich geschmückte Sandsteinportal stellt eine der schönsten Eingangsgestaltungen des Historismus in Leipzig dar.

Die plastischen Arbeiten stehen unter dem Thema Handel und Industrie. Im Giebelfeld des Frontispiz auf der Stirnseitebefindet sich ein ovales Fenster, das von zwei Putti mit den Symbolen Handelsschiff und Hammer flankiert wird.

Das Innere von Steibs Hof wirkt mit viel Glas und einigen Schaufenstern sehr modern. Ursprünglich war das Gebäude als Messepalast konzipiert, wurde aber wie viele andere Häuser in der Nikolaistraße für den Pelzhandel genutzt. Über 700 Pelzfirmen hatten um 1930 ihren Sitz im Gebiet um den Brühl, die Nikolai-, die Reichs- und die Ritterstraße.

Vom Innenhof aus ist nur ein Einzelhandelsgeschäft zugänglich. Mit 1128 Quadratmetern Grundfläche ist die Passage eine der kleineren in Leipzig, dennoch wirkt der Raum durch das Glasdach sehr offen.
 
 
 

Stelzenhaus

Weißenfelser Straße 65

Als im Zweiten Weltkrieg die Kriegsproduktion angekurbelt wurde, entstand 1937-39 das Stelzenhaus als Erweiterung der Wellblechfabrik und Verzinkerei Grohmann & Frosch. Die Firma fertigte Bleche für den U-Boot- und Flugzeugbau und wurde deshalb als kriegswichtig eingestuft.

Der Standort am Elster-Saale-Kanal war schwierig zu bebauen, da die Fläche direkt an der Böschung zum Kanal liegt. Trotzdem entschied man sich wegen des geplanten Kanalausbaus zur Elbe für diesen Standort. Denn so wäre eine Verbindung zum Hamburger Hafen möglich gewesen. Um die gesamte Fläche nutzen zu können, wurden 101 Betonpfeiler im Kanal verankert, welche die Grundplatte des Baus stützen und die vier Teile des Industriebaus tragen. Die Front am Kanal ragt über das Wasser hinaus.

Die ursprüngliche Planung übernahm Architekt Hermann Böttcher. Dieser übertrug die Funktionalität des Gebäudes auf seine Architektur und entwarf den Bau im Stil der Klassischen Moderne. Heute befindet sich in dem Gebäude neben Atelier- und Büroräumen auch ein Restaurant.
 
 
 

Stentzlers Hof

Petersstraße 39-41

Der Hof wurde in den Jahren 1914-1916 nach Entwürfen von Leopold Stentzler gebaut und ist besonders charakteristisch für den Messebau Leipzigs. Die Fassade des Gebäudes weist reichen figürlichen Schmuck auf. Das fünfstöckige Gebäude bot den Vertretern der Sportartikelfirmen eine Ausstellungsfläche von 3.500 qm. Die Treppe wurde beispielsweise zentral angelegt, um eine günstige Ausgangssituation für die bewährten Rundgänge zu schaffen.

Die Figuren an der Außenfront, Arbeiten des Bildhauers Bruno Wollstätter, verkörpern den Handel, die Fülle und ähnliche Allegorien.
Von der städtischen Macht kündet an der Hausecke ein Roland mit Schwert und Leipziger Wappenschild. Darunter befindet sich ein Spruchband: “Einigkeit macht stark”.

Bei der Sanierung 1994/95 konnte der Zugang zur Petersstraße wieder geöffnet werden, so dass ein passagenartiger Durchgang zum Peterskirchhof möglich ist. Der Hof erhielt auch ein Glasdach. In die Gestaltung des Hofes wurde auch ein zweigeschossiger frühbarocker Kastenerker aus der Zeit um 1690 mit üppigem Blumenschmuck einbezogen.
 
 
 

Störmthaler See

04463 Großpösna

Der Störmthaler See entstand 2012 aus dem ehemaligen Braunkohletagebau Espenhain. Er umfasst 7,33 Quadratkilometer und liegt südlich von Leipzig. Die Schleuse am Störmthaler See wurde im Jahr 2012 fertiggestellt. Sie hat eine Wasserspiegeldifferenz von rund 4m zu bewältigen und ist ca. 40 Meter lang, 5m breit und für Sportboote und Fahrgastschiffe ausgelegt. Vom Mark- kleeberger See wurde ein Kanal für Boote zum Störmthaler See geschaffen. Mit Hilfe der Hubbrücke, die 2008 fertiggestellt wurde, können auch Segelboote die Verbindung vom Markkleeberger See zum Störmthaler See nutzen.

Die Grunaer oder Magdeborner Halbinsel ist eine Landzunge, die bei der Überbaggerung der Ortslage Magdeborn stehen geblieben ist. Der Bergbau-Technik-Park erinnert an den ehemaligen Braunkohletagebau Espenhain und will einen authentischen Blick in die Vergangenheit schaffen. Am See ist außerdem die "Vineta", ein schwimmendes Kunstobjekt, zu finden und es besteht die einzigartige Möglichkeit eine Tour mit einem Amphibienfahrzeug zu unternehmen.
 
ALBUM: Störmthaler See
 
 
 

Strohsackpassage

Nikolaistraße 6-10

Der Grundstein für die Strohsackpassage wurde am 30.11.1995 gelegt. Den lebendigen Durchgang haben die Architekten Appel, Behzadi und Bohne realisiert. Er besteht aus drei unterschiedlich gestalteten Höfen, die die Nikolai- mit der Ritterstraße verbinden.
Als Raumstützen des größten, zweigeschossigen Hofes dienen feingliedrige, hohe Metallpilzsäulen. Sie dienen zur visuellen Unterstützung des ovalen Hallengrundrisses.
Der Eingang in die Passage ist von der Nikolaistraße aus durch eine Glasfassade gekennzeichnet der zwei Metallsäulen vorgelagert sind.

In der Strohsack-Passage befindet sich die größte, im Boden eingelassene Uhr Europas. Sie wurde von Reinhard Minkewitz entworfen. Sie ist voll funktionstüchtig und man kann während des Darüberlaufens die Zeit durch eine Glasscheibe ablesen. Die Zeiger stellen eine männliche und eine weibliche Figur dar.
Die Strohsack-Passage ist Tag und Nacht geöffnet. In der Passage befinden sich nicht nur zahlreiche Geschäfte, sondern auch das Kababrett-Theater "Leipziger Funzel". Das Kabrett existiert bereits seit 1975 und verfügt über moderne Räumlichkeiten von ca. 400m².
 
 
 

Südfriedhof

Friedhofsweg 3

Der Südfriedhof ist der größte Friedhof Leipzigs. Er befindet sich im Süden der Satdt in unmittelbarer Nähe zum Völkerschlachtdenkmals und misst eine Größe von 78 ha. Er zählt zu den größten parkähnlichen Friedhöfen Deutschlands. Im Jahr 1879 begannen die Planungen für den Friedhof zunächst auf einem Gelände von 54 ha. Die Hauptverantwortlichen waren Gartenbaudirektor Otto Wittenberg und Architekt Hugo Licht und entwarfen die Anlage mit der Wegeführung in Form eines Lindenblattes. Somit wurde ein Gesamtkunstwerk gemäß der Zielsetzung des Jugendstils geschaffen.

Am 1. Juni 1886 eröffnete Oberbürgermeister Carl Bruno Tröndlin den Südfriedhof. 1910 wurde die Kapellenanlage mit ihrem 60 Meter hohen Glockenturm eröffnet, welche als größtes Friedhofsbauwerk in Deutschland gilt. Bis 1924 wurde der Friedhof auf 63 ha erweitert. Während des Zweiten Weltkrieges erfolgte die letzte Erweiterung auf die heutige Größe von 78 ha. Der Friedhof beherbergt einige historische Grabmäler die von bedeutenden Künstlern wie Max Klinger oder Fritz Behn geschaffen wurden. Auf dem Südfriedhof befindet sich unter anderem auch die Grabstätte von Lene Voigt.
 
ALBUM: Mehr als 9000 Rhododendren blühen auf dem Südfriedhof