Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 25.04.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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Leipziger Neuseenland

Auf der größten Landschaftsbaustelle Europas erhalten weite Teile der Region kontinuierlich ein neues Gesicht. Vor 20 Jahren karg und von Bergbau und Industrie belastet, schafft die Flutung der Tagebaugebiete rund um Leipzig bis 2015 neue Gewässer auf einer Fläche von fast 70 qkm. Dadurch entwickeln sich attraktive Freizeit- und Erholungslandschaften in atemberaubenden Wandlungsprozess mit vielfältigen Angeboten: Wildwasserrafting im Kanupark, Kitesurfen, Klettern, Wakeboarden, Tauchen, Golfen, Segeln, der Freizeitpark BELANTIS, Amphibientouren oder der Bergbau-Technik Park…und vieles mehr!

In Jahresetappen werden neue Seen geflutet, Badestrände eröffnet, Segelhäfen angelegt und Schleusen gebaut. Ein Gewässerverbund mit rund 200 km schiff- baren Gewässern ist im Entstehen, sodass das Leipziger Neuseenland auf dem besten Weg ist, sich bundesweit als neue touristische Destination zu etablieren.
 
ALBUM: Attraktionen im Leipziger Neuseenland
 
ALBUM: Ausflug ins Leipziger Neuseenland
 
ALBUM: Wochenende im Leipziger Neuseenland
 
 
 

Leipziger Notenspur

Ein musikalischer Spaziergang: Die Leipziger Notenspur macht Musikgeschichte durch ein Audiosystem erlebbar. Das einzigartige Wegeleitsystem verbindet auf einem 5 Kilometer langen Rundweg die wichtigsten Wohn- und Wirkungsstätten bedeutender Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Richard Wagner miteinander.

An den verschiedenen Stationen vermitteln Klangbeispiele und Informationen in deutscher und englischer Sprache spannende Eindrücke. Die „Leipziger Notenspur“ verbindet die wichtigsten Originalschauplätze im Stadtzentrum. Geschwungene Stahlelemente im Boden markieren das sich durch die Innenstadt schlängelnde Band. Der Rundgang kann an jeder beliebigen Station begonnen werden. Die feierliche Eröffnung fand am 12. Mai 2012 statt.
 
ALBUM: Jetzt spielt die Musik aus online
 
ALBUM: Den Noten per Rad auf der Spur
 
ALBUM: Leipziger Notenwand
 
VIDEO: Eröffnung der Leipziger Notenspur
 
 
 

Napoleonstein

An der Tabaksmühle/ Ecke Friedhofsweg

Der Napoleonstein steht beim Völkerschlachtdenkmal und markiert den Standort Napoleons und seines Stabes am 18. Oktober 1813. Damals war ganz in der Nähe die Tabaksmühle von Johann Gottlob Quandt, einem Rittergutsbesitzer von Wachau. Er war Inhaber einer renommierten Tabakhandlung am Leipziger Markt, der in dieser Mühle Schnupftabak mahlen ließ. Die Mühle wurde jedoch am Folgetag bei der Erstürmung Leipzigs von Napoleon zerstört.

Napoleon hatte den Mühlenhügel am Thonberg als Standort ausgewählt, da er von hier die wichtigsten Kampfplätze im Südostraum Leipzigs überblicken konnte. Dieser Ort sollte nach der Meinung einiger Leipziger Bürger gekennzeichnet werden.

1832 kam der Wunsch nach einem Denkmal erneut auf und wurde schließlich umgesetzt. Anstelle des schlichten Steines errichtete man im Jahr 1857 ein Napoleon würdiges Denkmal. Dieses wurde feierlich am 25. Oktober 1857 unter großer Beteiligung des Volkes eingeweiht. Im Jahr 1953 wurde die jetzige Inschrift eingemeißelt. Heute ist der ehemalige Degen nur noch ein Fragment und kaum noch erkennbar.
 
 
 

Naturkundemuseum

Lortzingstraße 3

In der Zeit von 1837 bis 1839 wurde im heutigen Naturkundemuseum die zweite Leipziger Bürgerschule errichtet. Der schlichte viergeschossige Putzbau hat in der Leipziger Baugeschichtsforschung bisher kaum Beachtung gefunden. Dabei stellt gerade diese zurückhaltende Architektur die Intentionen des Zeitalters des Biedermeier eher dar als andere zeitgleiche Bauten. 1906 beschloss die Naturwissenschaftliche Vereinigung des Leipziger Lehrvereins die Gründung eines Heimatmuseums in Leipzig. Das Profil der Einrichtung umfasst die Gebiete Geologie, Zoologie, Geographie, Wissenschaftsgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte. Die Sammlungen enthalten u.a. wertvolle Belege ausgestorbener Pflanzen- und Tierarten.

Das Naturkundemuseum sammelt, erforscht und bewahrt die Naturschätze Nordwestsachsens. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet dabei auch die Darstellung der Probleme des Umwelt- und Naturschutzes. Die Sammlungen umfassen ca. 2.000 Exponate. Verschiedene Ausstellungen informieren über die Epochen der Erdgeschichte, die Entstehung von Kulturlandschaften und die Lebensräume Nordwestsachsens.
 
 
 

Neues Rathaus

Martin-Luther-Ring 4-6

Der Bau des Neuen Rathauses, geschaffen nach Plänen des Stadtbaudirektors Hugo Licht auf den Grundmauern der ehemaligen Befestigungsanlagen der Pleißenburg, wurde 1905 beendet. Am 7. Oktober 1905 wurde das Neue Rathaus zu Leipzig in Anwesenheit zahlreicher Prominenter, darunter der Sächsische König Friedrich August III., feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Leipzigs damaliger Oberbürgermeister Bruno Tröndlin erwähnte in seinen Eröffnungsworten lobend, dass neben der Zweckmäßigkeit auch der künstlerischen Gestaltung des monumentalen Baus aus weißem Kalkstein besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Zahlreiche namhafte Künstler waren daran beteiligt, so Fritz Schumacher, Georg Wrba und Carl Seffner.

Zusammen mit dem 1912 fertiggestellten Stadthaus umfasst es 870 Räume und ist Sitz der Stadtverwaltung. Eine umfangreiche Sanierung des Gebäudes seit Anfang der 1990er Jahre lässt die reichverzierten Fassaden und Dachaufbauten in neuem Glanz erstrahlen. Der 110 m hohe Rathausturm steht auf dem Stumpf der alten Burganlage und ist im Rahmen von Führungen als Aussichtsturm zugänglich.
 
ALBUM: Blick vom Turm des Neuen Rathauses
 
 
 

Nikolaikirche

Nikolaikirchhof 3

Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche der Stadt Leipzig. Sie ist in die jüngste Geschichte mit den Friedensgebeten eingegangen, in deren Folge die Friedliche Revolution und deren Weg zur deutschen Einheit 1989 eingeleitet wurden. 1175 als Marktkirche dem Schutzheiligen der Reisenden und Kaufleute St. Nikolaus geweiht, wurde sie mehrfach umgebaut und enthält Stilelemente von Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus. Die viermanualige Konzertorgel gehört zu den größten in Deutschland.

Von der romanischen dreischiffigen Basilika sind noch bedeutende Reste des Mauerwerks und das gewaltige Westwerk mit den beiden Ecktürmen vor- handen. Langhaus und Chor wurden im frühen 16. Jahrhundert im Stil der späten Gotik verändert. 1555 ersetzte Hieronymus Lotter die gotischen Turmspitzen durch flachere Dächer und fügte den 75 m hohen Mittelturm an. Seine barocke Haube erhielt er 1731. Im Zuge der Umgestaltung der mittlerweile dunkel wirkenden Kirche im Jahr 1784 wurde der Predigtsaal moderner und heller. Geschaffen haben diesen klassizistischen Innenraum Johann Carl Friedrich Dauthe und Adam Friedrich Oeser.
 
 
 

Nikolaikirchhof

Der Nikolaikirchhof befindet sich vor der Nikolaikirche, der größten Kirche in Leipzig. Die Nikolaikirche sowie der Nikolaikirchhof waren im Herbst 1989 zentraler Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution in der DDR. 1999 wurde auf dem Nikolaikirchhof vor der Kirche nach Entwürfen des Leipziger Künstlers Andreas Stötzner die Nachbildung einer Dauthe‘schen Säule errichtet, die als Friedenssäule an die Montagsdemonstrationen und die Friedhaftigkeit der Revolution erinnert. Zudem wurden eine Lichtinstallation mit 150 farbigen Lichtwürfeln sowie ein Granitbrunnen auf dem Kirchhof angebracht.
Bedeutende Bauwerke auf dem Nikolaikirchhof sind die Alte Nikolaischule und das Predigerhaus.
 
 
 

Nordplatz

Michaelisstraße/Kickerlingsberg

Im Jahr 1885 wurde außerhalb des Leipziger Ringes für die Vorstädte Gohlis und Eutritzsch mit der Anlegung eines Schmuckplatzes begonnen. Die sich anschließende Nordstraße war dabei als Sichtachse auf das Alte Leipziger Rathaus gedacht. Der symmetrisch angelegte Nordplatz gliedert sich in eine umlaufende Promenade mit Lindenreihen und abgesenkten Rasenparterres. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Bau eines neuen Kirchen- gebäudes, der Michaeliskirche, begonnen, die den Abschluss der Sichtachse bildet.