Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 29.03.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
Adressen in Leipzig
 
 
 
 
 
 
 
 
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Café Kandler

Thomaskirchhof 11, Nikolaistraße 3, Pfaffendorferstraße 29 und Hafenstraße 23, Markkleeberg

Echter Leipziger Kaffeehauscharme ist an den vier Standorten des "Café Kandler" zu finden. Besonders im Café am Thomaskirchhof können die Besucher im traditionellen Ambiente stilvoll Kaffee, Kuchen und exklusive Torten genießen. Im historischen Teehaus werden auch 80 Sorten loser Tee angeboten.
Angesiedelt sind die Lokale des "Café Kandler" an einigen der schönsten Leipziger Sehenswürdigkeiten: Im Stadtzentrum an der Thomaskirche und in Speck's Hof an der Nikolaikirche, im Zoo Leipzig und am Pier 1 des Zörbiger Hafens am Cospudener See. 

Besonders bekannt ist das "Café Kandler" aufgrund der dort ausgeübten Konditorkunst. Die Konitorei bietet individuelle Sonderanfertigungen und Hochzeitstorten an, die nach persönlicher Beratung erstellt werden. Weiterhin werden im Café selbst kreierte Wagner-Pralinen, Bachtaler sowie Leipziger Lerchen angeboten. Außerdem besteht für die Gäste die Möglichkeit, an einem Teeseminar sowie an einem Pralinenkurs teilzunehmen.

 
 
 

Fontäne im Karstadt Leipzig

Neumarkt 30/ Petersstraße 33-35

Das Karstadt Warenhaus in Leipzig bietet mit seiner Wasserfontäne eine besondere Attraktion. Stündlich können Gäste ein einzigartiges Wasserspiel verfolgen, das mit Musik untermalt ist. Die Inhouse-Fontäne ist mit 30 m eine der höchsten Europas und ragt über mehrere Etagen hinaus.

Die Warenhauskette Karstadt hat im Jahr 2006 seine neue Filiale in der Petersstraße eröffnet. Der Karstadt-Neubau ist rund 35.000 qm groß und auf 4 Etagen verteilt.
 
 
 

Kaffeemuseum Zum Arabischen Coffe Baum

Kleine Fleischergasse 4

Das im ältesten Kaffeehaus Deutschlands befindliche Museum stellt 300 Jahre leidenschaftliche sächsische Kaffeekulturgeschichte dar. Der Rundgang mit mehr als 500 Exponaten vermittelt speziell die Leipziger Kaffee- und Kaffee- hausgeschichte. Auf diese Weise werden die Besucher in die Kaffeezeit zwischen 1800 und 1920 versetzt.
Das Museum erinnert zudem an den Erlass der ersten deutschen Kaffeehaus- ordnung 1697 durch den Leipziger Rat sowie an Bachs Kaffeekantate, die Erfindung des Porzellans und an den Ursprung des „Kaffeesachsen“ und den „Bliemchengaffes“ (Blümchenkaffee).

Entgegen der noch heute bestehenden Meinung, war der Coffe Baum zu keiner Zeit eine reine Kaffeeschänke. Schon die erste Wirtin Lehmann schenkte ab 1720 auch Tee, Kakao, Likör und ab 1742 frische gezapftes Hopfen und Malz aus.
 
ALBUM: „Ä Schälchen Heeßn“ in Europas ältestem Kaffeehaus
 
VIDEO: Leipzigs große Kaffeetradition
 
 
 

Kaiser-Maximilian-Denkmal

Universitätsstraße, Städtisches Kaufhaus, Ostfassade

Das Denkmal von Kaiser Maximilian (1459-1519) wurde 1897 enthüllt. Er hatte, obwohl er niemals in Leipzig war, dafür gesorgt, dass die Stadt 1497 und 1507 zwei wichtige Messeprivilegien erteilt bekam.

Das Standbild des Monarchen zählt neben den späteren Standbildern Goethes und Bachs zu den drei wichtigsten Arbeiten Carl Seffners. Es zeigt den Kaiser in der Mode der damaligen Zeit in einer leichten, eleganten Renaissance- rüstung mit charakteristischem kurzen Waffenrock und signifikanten Achselkämmen.

Er trägt eine Kette mit dem Zeichen des Ordens vom Goldenen Vlies. Dort hielt er die Großmeisterwürde inne. In seiner rechten Hand hält er das gesiegelte Dokument des Messeprivilegs, was für Leipzig so wichtig war.

Durch eine partielle Vergoldung war das Denkmal früher noch eindrucksvoller als heute. Gegossen wurde die Statue von C. Albert Bierling, einer Erzgießerei für Denkmäler und Kunstgußgegenstände aus Dresden. Das Denkmal ist 2,3 m hoch und befindet sich mittig über dem Einfahrtstor des Städtischen Kaufhauses.
 
 
 

Kanupark am Markkleeberger See

Wildwasserkehre 1, Markkleeberg

Der Kanupark am Markkleeberger See ist eine der modernsten künstlichen Wildwasseranlagen der Welt und technisch vergleichbar mit den Olympiastrecken in London, Sydney und Athen. Egal ob beim Wildwasser-Rafting, POWER-Rafting oder NACHT-Rafting – die Kraft des wilden Wassers kann hier jeder Abenteuerlustige im Schlauchboot erleben. Beim Tubing geht`s auf einem Reifen den Wildwasserkanal hinunter. Mitmachen können alle, die mindestens zwölf Jahre alt und körperlich fit sind sowie schwimmen können.

Erfahrene Wassersportler haben im Kanupark die Möglichkeit, sich beim Wildwasser-Kajak und Hydrospeed auszutoben. Die Kajak-Schule bietet Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse für die sichere Fahrt. Wer es hingegen etwas ruhiger mag, kann mit dem Drachenboot den Markkleeberger See erkunden. Der Kanupark wurde 2007 eröffnet. Seitdem bereichert er die aufstrebende Tourismusregion im Süden von Leipzig mit außergewöhnlichen Freizeitmöglichkeiten und spannenden Events.
 
VIDEO: Kanupark am Markkleeberger See - Erfrischung und Aktion pur
 
 
 

Karl-Heine-Denkmal

Käthe-Kollwitz-Straße/ Klingerweg

Von dem 3,5 m hohen 1897 von Carl Seffner geschaffene Bronzestandbild des Leipziger Unternehmer, Stadtverordneten, Landtags- und Reichstags- abgeordneten Ernst Karl Erdmann Heine ist leider nur noch der Sockel übrig geblieben. Ursprünglich wurde das Denkmal gegenüber dem jetzigen Standort errichtet, neben dem Süd-Eingang des Palmengartens. 1938 wurde das Denkmal bei der Beseitigung des Eingangs zum Palmengarten auf den heutigen Platz versetzt. Dabei wurde die Sockelstufe verändert. 1942 wurde das Denkmal sowie 29 andere Bronzegedenktafeln und –figuren als „Metallspende an den Führer“ eingeschmolzen. Das sichtbare Postament ist noch heute eine Erinnerung an die nationalsozialistische Zerstörung der Stadt. 2001 fertigte Wolfgang Oester eine Rekonstruktion der Figur von Carl Seffner.

Karl Heine kaufte 1854 drei Kilometer unbrauchbares Land in den Dörfern Plagwitz und Lindenau außerhalb von Leipzig, um dort ein ganzes Industrierevier zu erschaffen. Durch die von ihm geschaffene Kanalverbindung zwischen Elster und Saale und die Verbindung zum neuen Verkehrsmittel Eisenbahn, bot er den künftigen Betrieben optimale Handelswege. Er entwickelte das erste planmäßige Industrierevier in Deutschland und tätigte damit Pionierarbeit.
 
 
 

Karl-Heine-Kanal

Plagwitz

Karl Heine kaufte 1854 drei Kilometer unbrauchbares Land in den Dörfern Plagwitz und Lindenau außerhalb von Leipzig um dort ein ganzes Industrie- revier zu erschaffen. Ab 1856 verfolgte er sein Kanalprojekt, das Elster und Saale miteinander verbinden sollte. Damit sollte sein geschaffener Industrie- standort Plagwitz besser auf dem Wasser erreichbar werden. Dadurch bot er den künftigen Betrieben optimale Handelswege. Er entwickelte das erste planmäßige Industrierevier in Deutschland. Die Betriebe expandierten schnell  und so entstand der größte Fabrikkomplex in Plagwitz, die Buntgarnwerke.

1933 wurde das 12 km lange Kanalstück zwischen Leipzig und Zöschen fertiggestellt. Auch heute versprechen die weiße Elster und der Karl-Heine-Kanal für den Stadtteil Plagwitz eine urbane Zukunft. Leben und Wohnen am Wasser stellt einen hohen Wert dar. Von der früheren Industrie ist kaum noch etwas zu erkennen. Im Rahmen der EXPO 2000 in Hannover wurde der Stadtteilpark in Plagwitz am Karl- Heine- Kanal fertiggestellt. Die Gestalt- ung des Parks wurde mit dem „Architekturpreis der Stadt Leipzig zur Förderung der Baukultur“ gekürt.
 
 
 

Karl-Heine-Straße

Die Karl-Heine-Straße ist die wohl bekannteste Straße in Plagwitz, einem Stadtteil, der von vielen Künstlern bewohnt wird. Zahlreich kulturelle Highlights sind hier zu finden, wie beispielsweise die Schaubühne Lindenfels, das Westwerk und einige trendige Bars und Cafés. Aktuell zählt der Stadtteil zu den dynamischsten in ganz Leipzig. Interessant ist, dass die Karl- Heine- Straße genau zwischen den zwei Leipziger Stadtteilen Plagwitz und Lindenau liegt und die Stadtteilgrenze genau in der Mitte der Straße verläuft. Besonders attraktiv ist auch der nahe gelegene Karl-Heine-Kanal, an dessen Ufer entlang sich viele kleine Restaurants, Bars und Cafés angesiedelt haben.
 
 
 

Karl-Liebknecht-Straße - Südmeile

Die KarLi, wie die Karl-Liebknecht-Straße von den Leipzigern genannt wird, ist ein angesagter Treffpunkt im Süden der Stadt. Die beliebte Gastronomiestraße befindet sich im links-alternativen Stadtteil Connewitz im Süden Leipzigs. Hier schmolzen Anfang der Neunziger Hausbesetzerszene und Club-Kultur zusammen. In Abrisshäusern wurden provisorische Tresen, DJ-Pulte und Theaterbühnen aufgebaut. Hier trafen sich junge Leute, um private Vertrautheit und eine Alternative zur kommerziellen Musik zu finden.

Inzwischen ist die „KarLi" vor allem bei Studenten und denen, die eine ausgeprägte Kneipenkultur lieben, gefragt. Mehrere Pubs, kleine Restaurants mit internationaler Küche und angesagte Clubs warten auf ihre Besucher. Auch Leipzigs namhaftes soziokulturelles Zentrum naTo ist hier zu finden. Gleiches gilt für zahlreiche kleine Lädchen, die unter anderem handgemachte Mode und ausgefallene Accessoires anbieten. Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur hat ebenso ihren Sitz an der Karl-Liebknecht-Straße wie die Deutsche Bundesbank.
 
ALBUM: Auf SzenePub-Tour
 
ALBUM: eat the world
 
 
 

Karl-Marx-Relief

Jahnallee

Das 6 x 14,4 x 3 Meter große „Bronzerelief Aufbruch“ wurde 1974 von Klaus Schwabe, Frank Ruddigkeit und Rolf Kuhrt im Stil des Sozialistischen Realismus geschaffen. Im Zentrum befindet sich der Kopf von Karl Marx, dem damaligen Namenspatron der Universität. Bis zum Niedergang der DDR war das Relief über dem Eingangsportal der Universität angebracht. Nach der Wiedervereinigung und dem Neubau der Universität wurde es 2006 demoniert und 2008 auf dem Campus in der Jahnallee wieder aufgestellt.
 
 
 
 

Käserei Lehmann

Breitenfelder Straße 39

Die Käserei Lehmann ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition in Leipzig. Nach einem Umzug von Oberelsungen bei Kassel nach Leipzig 1914 entstand der Großhandel von Hermann Lehmann mit eigenen Milchläden. 1931 wurde dann der erste eigene Sauermilchkäse mit Käsezangen hergestellt und bald der erste Käseautomat gekauft. Seit 1948 ist der Betrieb in der Breitenfelder Straße ansässig. Dort befindet sich auch das Leipziger Käsehaus, in dem der Kunde mehr über Käse und Feinkostartikel erfahren kann. In einer 10m langen Kühltheke werden nicht nur eigene Produkte, sondern auch Erzeugnisse von ca. 20 Unternehmen aus ganz Europa angeboten.

Besonders bekannt ist die Käserei Lehmann für ihren, in Sachsen sehr beliebten, Blauschimmelkäse, der kurz "Der Blaue" genannt wird. Seit 2011 wird auch ein spezieller Gosekäse hergestellt. Ein kleiner herzhafter Schnittkäse, der während der Reifung mit Gose behandelt wird und der so eine säuerliche Note erhält.
 
ALBUM: Leipzig hat eine neue Spezialität – Der Gosekäse ist da!
 
 
 

Katholikentag

Der erste Katholikentag wurde im Jahr 1848 in Mainz anlässlich der Freiheit für Kirche und Kultur zelebriert. Die Generalversammlung des katholischen Vereins Deutschlands begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Peterskirche. Rund 60 Abgesandte einzelner katholischer Vereine nahmen daran teil. Anschließend fand die erste öffentliche Sitzung der Generalversammlung statt, zu der 1.360 Eintrittskarten vergeben wurden.

Der 100. Deutsche Katholikentag des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) fand vom 25. bis 29. Mai 2016 mit über 40.000 Teilnehmern in Leipzig statt. Unter dem Leitwort „Seht, da ist der Mensch“ wurden über 1.000 Veranstaltungen angeboten, darunter Workshops, Konzerte, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Gottesdienste. Der 100. Deutsche Katholikentag wurde durch Grußbotschaften von Papst Franziskus und Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet. An der abschließenden Eucharistiefeier auf dem Augustusplatz nahmen 25.000 Menschen teil.

Obwohl der Anteil der Katholiken in Leipzig im Jahr 2016 nur 4,3 Prozent betrug, war die weltoffene Stadt Leipzig der ideale Ort, um über aktuelle Geschehnisse der modernen Gesellschaft zu diskutieren.
 
 
 

Kaufhalle

Markt 10

Die Kaufhalle wurde 1846 errichtet und ist eines der letzten Vertreter des Durchgangshauses der Warenmesse. Der Name Kaufhalle lässt sich darauf zurückführen, dass der Seitenflügel des Gebäudes dem Kleinhandel vorbehalten war. Das Gebäude ist mit dem Grundstück an der Klostergasse verbunden, was einen länglichen Hof parallel zum Barfußgäßchen bildet. Er diente den Fußgängern als Passage. Dies stellt eine Besonderheit dar, denn beim Bau der Kaufhalle war die Zeit der Durchgangshöfe bereits vorbei und die der Passagen hatte noch nicht begonnen. Damals flanierten und bummelten dort die Leipziger entlang.

Die Fassade der Kaufhalle ist, wie es im Spätklassizismus üblich war, klar gegliedert. Geschmückt wird sie von terrakottafarbenen Gesimsen, Fenstereinfassungen und Bedachungen, die nach italienischem Vorbild entstanden sind. An der Fassade wurden außerdem Figuren angebracht. Die Dame mit dem Zahnrad steht als Symbol für fortschrittliche Industrie und der Merkur mit dem Flügelhut symbolisiert den Handel.

1980 wurde der Handelshof renoviert und 1989 die Handwerkerpassage erbaut. Heute wird die Passage allerdings kaum noch genutzt.
 
 
 

Kaufhaus Ebert (Commerzbank)

Thomaskirchhof 22

Früher stand auf dem Grundstück, das seit dem 13. Jahrhundert bebaut ist, das Gebäude des Thomasklosters. Danach folgten an dieser Stelle das kurfürstliche Amtshaus und das erste Leipziger Postamt. 1902 begann der Bau des Kaufhaus Ebert.

Bauherr und Namensgeber war Franz Ebert, der den Entwurf bei den Architekten August Hermann Schmidt und Arthur Johlige in Auftrag gab. In dem eleganten Bau mit den luxuriösen Accessoires brachte Ebert ein Kaufhaus für hochwertige Damenmode unter. Für die Gestaltung wählten die Architekten Elemente aus dem Jugendstil und dem Neobarock.

Die Fassade, in der sich auch der Eingang befindet, hat einen großen Schauwert. Sie ist in drei gleichgroße Segmente unterteilt. Im mittleren Segment ist der Eingang untergebracht und wird von zwei Ecktürmchen von den seitlichen Fassadenelementen abgetrennt. Besonders auffällig ist der darüber thronende Giebel mit einem großen zentrierten Fenster. Desweiteren gibt es einen Turmerker und eine darüber den Abschluss bildende Krone, die den Namen des Bauherren trägt. Seit Mitte der 1990er Jahre sind die oberen Elemente vergoldet.
 
 
 

Klangbrunnen

Passage Speck’s Hof

Der sogenannte Klangbrunnen befindet sich im Hansahaus, das mit dem Speck‘s Hof verbunden ist. Das Besondere an diesem Brunnen ist, dass er Klanggeräusche erzeugen kann.
Wenn man seine Hände im Brunnenwasser befeuchtet und dann die Metallstreben des Brunnens reibt, entstehen durch die Schwingungen sphärische Klänge. Bei richtiger Bedienung des Klangbrunnens können die Klanggeäusche den ganzen Raum erfüllen.
 
 
 

Klassik airleben

Seit 2005 findet das Große Concert des Gewandhausorchesters unter freiem Himmel auf dem Augustusplatz statt. Jedes Jahr kommen dazu 10.000 Besucher in die Leipziger Innenstadt. Mit dem Amtsantritt des italienischen Dirigenten Riccardo Chailly im September 2005 begann die Tradition dieses Open-Air-Konzertes. Das Große Concert findet jedes Jahr zu Beginn der Saison statt und bietet für alle Musikinteressierten eine Einstimmung auf die kommenden Konzertreihen im Gewandhaus.
 
VIDEO: Klassik airleben - Gewandhaus zu Leipzig
 
 
 

Kleines Joachimsthal


Hainstraße 5-7/ Fleischergasse 6

Das Gebäude Kleine Fleischergasse 8 wurde um 1606 als kombiniertes Wohn- und Lagerhaus errichtet. 1796 vereinte man das Grundstück mit der Hainstraße 5, jedoch erst 1907 wurde ein kompletter Durchgang geschaffen.

Seit den Kriegszerstörungen und dem Neubau in der Hainstraße 5 ist die Passage nicht mehr durchgängig. Maßnahmen für eine attraktive Wiedernutzung sowie einer durchgängigen Verbindung beider Verkaufsstraßen sind aber in Planung.

Heute befinden sich die Wenzel Prager Bierstuben Leipzig auf der Kleinen Fleischergasse 8. Es erwarten Sie hier rund 250 Sitzplätze und die gewohnt tschechische Gastfreundlichkeit. Außerdem gibt es leckere böhmisch-tschechische Spezialitäten zum Vorzugspreis.

Zu einer Prager Bierstube gehören viele Räume, die miteinander verbunden sind. Genau das findet man auch im "Kleinen Joachimsthal". Neben dem kleinen Gastraum kann man sich auch an der Bar oder im hinteren schlauchartigen Teil der Gaststätte aufhalten.
 
 
 

Kletterpark Leipzig

Am Albrechtshainer See 1, 04683 Albrechtshain

Im Kletterwald Leipzig kann man 90 m lange Abfahrten auf dem „Flying Fox“ erleben, den Tarzansprung aus den zahlreichen  Baumwipfeln machen oder das „Fliegende Fass“ ausprobieren. Snowboarden in 10 m Höhe von Baum zu Baum ist ebenfalls möglich. Auf einer Fläche von ca. 2 ha laden 11 Parcours mit über 80 Kletterelementen zu Erlebnis, Spaß und Spannung ein.
Egal ob Flohsprung oder Spinnennetz, Fitnessleiter oder Wabbel-Kletterwand: Im Kletterwald Leipzig findet jeder seine ganz persönliche Herausforderung.
 
 
 

Kletterturm

Mockau - Tauchaer Straße 14

Der alte Wasserturm in Mockau wurde 1907 zur Wasserversorgung von Alt-Mockau erbaut. Nach der Stilllegung im Jahr 1977 begann der Verfall der Anlage und die Gebäudesicherung ließ Haube und Wasserbehälter entfernen. 2001 erwarben die Wasserwerke Leipzig die Ruine, ließen sie sanieren und zum Kletterturm umbauen. 2004 erfolgte die Eröffnung der Anlage, welche in Europa einmalig ist. Auf oder über drei Ebenen kann hier geklettert werden. Die Boulder-Etage (engl. "Felsblock") bietet ein Klettererlebnis ohne Seil und Gurt an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhen. Weiterhin gibt es noch eine Beginner- und eine Fortgeschrittenen-Etage.

Auf 1.200 qm Kletterfläche und einer Kletterlänge von über 40 Metern indoor und outdoor können sich alle Kletter-Liebhaber verausgaben. Nach der sportlichen Betätigung lädt das gemütliche mediterrane Restaurant mit großem Biergarten zum Krafttanken ein. Für nicht klettererfahrene Kunden werden außerdem Schnupper- und Einsteigerkurse angeboten.
Weiterhin bietet der Kletterturm auch Houserunning an, bei dem ein 40 Meter langer senkrechter Spaziergang an der Turmwand absolviert werden kann. Auch für Firmenfeiern und andere Events eignet sich die besondere Location mit Adrenalincharakter.
 
 
 

Klinger Villa

Karl-Heine-Straße 2

Die Klinger Villa ist das letzte erhaltene bauliche Zeugnis des Leipziger Künstlers Max Klinger in Leipzig. Heinrich Louis Klinger ließ die Villa ab 1868 für sich und seine große Familie errichten. Der Verein Klinger Forum e.V. sorgt seit der Sanierung der Villa im Jahr 2011 für die kulturelle Wiederbelebung. Die Salons und der Garten sind für Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen geöffnet. Die Villa bietet eine Plattform für Künstler und Kunstinteressierte, die die Ideen Max Klingers und seiner Zeitgenossen aufgreifen.
 
ALBUM: Das Jahr 1989 im Kunstformat
 
 
 

Klingerhaus

Petersstraße 48

Im Vorgängerbau wurde am 18.02.1857 der Künstler Max Klinger geboren. Sein Vater, der Parfümfabrikant Louis Klinger, erwarb zwischen 1824 und 1858 vier Grundstücke und ließ nach Plänen von Arwed Roßbach 1887/88 das heutige Geschäftshaus errichten.
Louis Klinger erkannte, dass seine Kerzen- und Seifenproduktion schnell durch Maschinen übernommen werden konnte. Um weiterhin erfolgreich zu sein, entschied er sich Seifen als Luxusprodukt zu vermarkten und wählte exotische Düfte und noble Verpackungen. Damit folgte er dem Trend des Prunk und Luxus der Stadt.

Da Leipzig in der Gründerzeit zu einer modernen Stadt heranwuchs, sollten Bauten dies wiederspiegeln. Jedoch gab es keine neuen Ausdrucksformen, sodass auf alte zurückgegriffen wurde. Das Klingerhaus entstand in den Formen deutscher und niederländischer Renaissance. Die leuchtend roten Giebel und Erker fallen von weitem ins Auge. Es wurden viele verschiedene Schmuckelemente benutzt. Die terrakottafarbenen Fenstereinrahmungen bilden einen Kontrast zu der hellen Putzfassade.
 
 
 

Klinikum St. Georg

Delitzscher Straße 141

Das Klinikum St. Georg ist das älteste und nach dem Universitätsklinikum das zweitgrößte Krankenhaus in Leipzig. Es besteht aus dem Klinikum St. Georg gGmbH, das nach dem Landeskrankenhausplan zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung und dem Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig gehört. Letzteres läuft über den Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und übernimmt überwiegend Aufgaben für die Stadt. Das Klinikum beschäftigt heute über 3.000 Mitarbeiter und verfügt über knapp 1.200 Betten in 25 Kliniken.

Die Stiftungsurkunde des Hospitals St. Georg wurde am 20. März 1212 auf dem Frankfurter Reichstag angefertigt. Kaiser Otto IV. ermächtigt darin den Markgrafen Dietrich von Meißen, das Kloster St. Thomas samt einem Hospital zu gründen. Obwohl diese Urkunde nur die Gründung eines namenlosen monasterium et hospitale (Kloster und Hospital) erwähnt, wird sie auch als Gründungsurkunde der zum Kloster gehörenden Thomasschule mit ihrem Thomanerchor angesehen. In einer weiteren Urkunde aus dem Jahr 1213 mit der Formulierung der Aufgabenstellung für das Hospital wurde es erstmals als Spittal sente Jorgen erwähnt.
 
 
 

Kohlrabizirkus - Großmarkthalle

Zwickauer Straße 40

Der Bau der Großmarkthalle in den 1920 Jahren war mit einem Weltrekord verbunden. Die zwei Massivkuppeln als Dachkonstruktion gelten als Meisterleistung des Stahlbetonbaus. Geplant wurde das Konzept vom Leipziger Stadtbaurat Hubert Ritter. Die Kuppeln selbst wurden von Ingenieur Franz Dischinger vom Bauunternehmen Dyckerhoff & Widmann in den Jahren 1928/29 errichtet.

Die Markthalle wurde zu Zwecken des Gemüsehandels der Stadt Leipzig geplant. So entstand auch der Name. Das Provisorium, das in der Innenstadt gelegen war, wurde zu klein für die heranwachsende Stadt. So wurde der Standort nahe an der Eisenbahnlinie gewählt. Das ermöglichte einen schnellen und kostengünstigen Lieferweg.

Die achteckigen Kuppeln stehen auf 13m hohen Stahlbetonpfeilern, die im Abstand von 30m positioniert sind. Sie sind 29m hoch und bilden ein rundes Oberlicht. Das Gebäude der klassischen Moderne wird heute als Eisdom mit Deutschlands größter Indoor-Eislauffläche, für Zirkusveranstaltungen, Flohmärkte und Ausstellungen genutzt.
 
 
 

Kongresshalle am Zoo

Pfaffendorfer Straße 29

Der Zoo wurde 1878 von Ernst Pinkert geschaffen und gehört zu den ältesten Zoos der Welt. 1899 legte die Stadt Leipzig den Grundstein für ein „bürgerliches Gesellschaftshaus“ als Hauptgebäude des Zoos. Die Entwürfe kamen vom Leipziger Architekten Heinrich Rust. Bereits 1900 wurde die Kongresshalle, nach nur 18 Monaten Bauzeit, feierlich eröffnet.

Architektonisch besonders dominant ist der 50m hohe Turm. Das Gebäude erstreckt sich 77m entlang der Pfaffendorferstraße und verfügt über mehrere große Säle. Vom Haupteingang führt eine breite Treppenanlage in eine von sechs stark untersetzten Säulen getragene Vorhalle. Sie ist im romanischen Stil gehalten und von einer breiten Fenstergalerie belichtet. Die Farbgebung des Baus liefert der verwendete Rochlitzer Porphyr an den Tür- und Fenster- gewänden und stellt damit einen Kontrast zur hellen Glattputzfläche.

Die Kongresshalle wurde nach dem 2. Weltkrieg vom Gewandhausorchester, sowie vom Theater der Jungen Welt genutzt und seit 2002 saniert.
 
ALBUM: Zoo Leipzig eröffnet Historische Kongreßhalle
 
ALBUM: Kongreßhalle am Zoo - Fortsetzung der Sanierungen
 
 
 

König Albert Haus

Markt 9/ Barfußgässchen 2/8

Im Herzen der Leipziger Innenstadt und im Zentrum des lebendigen wirtschaftlichen und kulturellen Lebens ist das König Albert Haus eine unverwechselbare und bekannte Adresse der Messestadt. Das Eckgebäude am Markt entstand 1913 nach Entwürfen von Emil Franz Hänsel. Zwei Höfe sind durch flache Durchgänge miteinander verbunden. Es ist eines der elegantesten Gebäude Hänsels mit Stilelementen des Art Déco, Jugendstil und Klassizismus. Im Architrav befinden sich Medaillons zu sieben sächsischen Städten mit allegorischen Motiven. Einmalig für die Leipziger Architektur ist die Verwendung von glasierter Keramik für die Verkleidung des Erdgeschosses der Straßenfront.

Das König-Albert-Haus befindet sich auf dem Grundstück Markt 9 an der nördlichen Westseite des Marktes. Es ist das Eckgebäude zum südlich gelegenen Barfußgäßchen und grenzt im Norden an Barthels Hof (Markt 8).
Das Gebäude erhielt seinen Namen zur Erinnerung an den Fürsten Albert von Wettin (1828-1902, seit 1873 König von Sachsen).

Hier befinden sich eine Vielzahl beliebter Restaurant und Bars. Heute kann man im König Albert Haus plaudern oder dinieren.
 
 
 

Königshaus

Markt 17

Das Königshaus wurde 1560 im Renaissancesstil errichtet und diente dem Rat der Stadt Leipzig als Gästehaus. Hier weilten Persönlichkeiten wie Peter der Große, August der Starke, Friedrich II. und Napoleon. Um 1610 hatte der Medizinprofessor Welsch anstelle eines im 15. Jh gebauten Hauses ein sehr stattliches Gebäude errichten lassen, in dem der Rat bald seine Gäste unterzubringen pflegte.

1704 erwarb der Kaufmann Andreas Dietrich Apel das Gebäude und ließ es durch Johann Gregor Fuchs 1707 im Barockstil umbauen. August der Starke feierte hier seine rauschenden Feste. Am 19.10.1813 verabschiedete sich im Erkerzimmer des 1.Stockwerkes Napoleon vom sächsischen König.

Der Hof hat bis 1781 zeitweilig der Veranstaltung von Konzerten der "Musikübenden Gesellschaft" des Johann Adam Hiller gedient. Ein weiterer Umbau zum Messepalast erfolgte noch während des Ersten Weltkriegs. 1932 baute Curt Schiemichen eine Passage ein. Das damalige Königshaus wird heute als Geschäftshaus genutzt.
 
 
 

Konsumzentrale

Industriestraße 85-95

Der „Consum-Verein für Plagwitz und Umgegend“ entstand 1884, um die unteren Schichten mit preisgünstigen Konsumgütern zu versorgen. Schon bald gehörte der Verein zu den größten in Deutschland. So wurden die Verwaltungs- und Produktionsgebäude, in dem sich unter anderem Bäckerei, Molkerei, Mühle Fleischerei und Kaffeerösterei befanden, schnell zu klein.

Das neue Gebäude wurde 1930 nach den Plänen von Fritz Höger, einem führenden Vertreter des norddeutschen Klinker-Expressionismus, gebaut. Zu seinen bevorzugten Stilelementen zählen die Verwendung von Klinker zur Fassadengestaltung, was er auch in Leipzig einsetzte. Dazu verwendete er Meißner Verblendklinker.

Der 180 m lange Bau entlang der Industriestraße ist ganz auf die horizontale Wirkung gerichtet. Diese ist markant gestaltet durch Fensterbänder über die gesamte Fassade und den wie ein Trichter geformten Haupteingang. Weitere stilistische Elemente sind die vergoldeten Klinker, die Schlüsselscheiben und das durchdachte Treppenhaus mit seinen türkisblauen Wandfliesen und dem zinnoberroten Geländer.
 
 
 

Körnerhaus Großzschocher

Huttenstraße 2a

Das geschichtsträchtige Haus wurde vom „Bürger- und Förderverein Körnerhaus Großzschocher“ schrittweise denkmalgerecht saniert und ist Museum und Kulturstätte. Es wirft einen kleinen, aber ganz eigenen Blickwinkel auf die Völkerschlacht von 1813.

Ein Teil des Museums widmet sich dem dichtenden Volkshelden Theodor Körner. Nachdem der Offizier in Lützows Freicorps im Kampf gegen napoleonische Truppen bei Kitzen verwundet worden war, wurde er von Bauern eine Nacht lang im Groszschocherschen Gutsgärtnerhaus versteckt.

Das Bauwerk mit seiner gediegenen Ausstattung und dem heute noch vorhandenem Streifenstuck ist einzigartig in Sachsen. Eine weitere Besonderheit ist auch die erhaltene Arrestzelle im Haus. In ihr sind Wandzeichnungen von Arrestanten aus der Zeit der Befreiungskriege zu sehen.

Das Körnerhaus zählt zu den ältesten Gebäuden Leipzigs und ist darüber hinaus Mittelpunkt des alljährlichen Körnerhaus-Festes.
 
 
 

KPMG-Verwaltungsgebäude

Münzgasse 2

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Ecke zwischen Münzgasse und der Straße des 17. Juni vollkommen zerstört. 1996/97 baute dort das Wirtschafts- und Beratungsunternehmen KPMG seine Leipziger Niederlassung. Das dreieckige Grundstück wurde mit dem daran angepassten spitzwinkligen Bau gut ausgenutzt.

Inmitten der Altbauten sollte das Gebäude an sein Umfeld angepasst sein aber auch der modernen Zeit entsprechen und das Unternehmensmotto der Transparenz symbolisieren. Den Entwurf dafür lieferten die Frankfurter Architekten Till Schneider und Michael Schumacher. Die ungewöhnliche Form des Gebäudes brachte ihm den Namen „Dampfermotiv“ oder auch „Bügeleisenhaus“ ein. Die spitz zulaufende, komplett gläserne Fassade ist eigenwillig abgerundet und in der Münzgasse springt ein Quader hervor. Darin ist das Atrium untergebracht, in das man von der Straße hineinsehen kann.

Den Kontrast zu den Altbauten um das KPMG-Verwaltungsgebäude schwächen Lamellenvorhänge vor den Glasfassaden ab. In der Höhe gleicht sich der Neubau den umliegenden Gebäuden an. Die sich in der Glasfassade spiegelnden Gründerzeithäuser gliedern das Gebäude in ihre Reihen mit ein.
 
 
 

Kretschmanns Hof/ Blauer und goldener Stern

Hainstraße 14/ Katharinenstraße 17

Architektonisch bemerkenswert ist der neu gestaltete rechteckige Hof. In den Loggien über den Hofausgängen sind je vier historische gusseiserne Säulen einbezogen. Die Hainstraße ist mit dem noch nicht sanierten Geschäftshaus Kretschmanns Hof verbunden;erbaut 1910 bis 1912 von Max Fricke.

Dieser vermittelt einen Eindruck von der Bauweise des Durchhofs, der die Wege zwischen zwei Gebäudereihen verkürzte. Das Gebäude vereint Industriearchitektur mit dekorativen Jugendstilelementen. Prägend sind die sieben Achsen mit großen Fenstern und der Giebel zur Katharinenstraße. Technisch war das Gebäude eines der modernsten seiner Zeit. Es verfügte u.a. über einen Personen- und Lastenaufzug sowie einen Paternoster mit 14 Fahrgastzellen. Kretschmanns Hof war auf Grund seiner zentralen Lage und der Nähe zum „Brühl“, damals eine international bedeutende Handelsstraße für Rauch-, Leder- und Pelzwaren, der bevorzugte Firmensitz des Rauchwaren- und Kürschnerhandwerks.
 
ALBUM: So klingt Leipzig
 
 
 

Krochhochhaus

Goethestraße 2

Das Krochhaus wurde 1927/29 von German Bestelmeyer für das Bankhaus Kroch errichtet. Das elfgeschossige Gebäude war das erste Hochhaus in Leipzig.
Der kalksteinverkleidete Bau lehnt sich in der Gestaltung an den Uhrturm auf dem Markusplatz in Venedig an. Die Verkleidung und die bauplastischen Teile des Hochhauses bestehen aus Muschelkalk. Die Glockenmänner, Vater und Sohn, schlagen Leipzigs Stunde. Unter ihnen befindet sich die lateinische Inschrift "Omnia vincit labar" (Arbeit überwindet alles). Die Uhr im 10. Ober- geschoß, gefertigt von Bernhard Zachariä, wird von zwei reliefierten Löwen- darstellungen flankiert. Auch können die Mondphasen dort abgelesen werden.

In der ehemaligen Schalterhalle des Bankhauses Kroch befindet sich das Ausstellungszentrum der Universität Leipzig. Der Raum stellt das bedeutendste Interieur des Art déco in Leipzig dar. Eindrucksvoll ist zudem der Neptunbrunnen aus Terrakotta mit der vergoldeten Figur des Meeresgottes.
 
ALBUM: Leipzigs erstes Hochhaus
 
 
 

Krystallpalast Varieté Leipzig

Magazingasse 4

In der Tradition des historischen Leipziger Krystallpalastes, in dem schon Künstler wie Josephine Baker, Rastelli und Otto Reutter gastierten, ist das Varieté seit 15 Jahren im Herzen Leipzigs wieder lebendig. Sein Marken- zeichen sind junge, unkonventionelle und poetische Varietéshows für Besucher jeden Alters. Der Saal bietet eine intime Atmosphäre und 180 Plätze.
 
ALBUM: Es ist angerichtet
 
 
 

Kulkwitzer See

Seestraße 1

An der westlichen Stadtgrenze liegt der bereits ab Mitte der 1960er Jahre geflutete Kulkwitzer See. Das kristallklare Wasser ist ein Eldorado für Taucher und andere Wassersportler.
Seit 2004 kommen dank einer modernen Anlage an der Nordböschung nun auch Wasserskifahrer und Wakeboarder auf ihre Kosten. Die idyllischen Badestrände laden zum Entspannen ein. Im Ferienpark mit Bungalows, Finnhütten und Campingplätzen gibt es ein großes Freizeitangebot.

Entstanden ist der Kulkwitzer See aus zwei ehemaligen Tagebaurestlöchern und existiert seit 1973. Er ist 150 ha groß und an der tiefsten Stelle ca. 36 Meter tief.

Das Rote Haus bietet mit einer Seeterrasse warme Speisen, Kaffee und Kuchen sowie Eis an. Neben Restaurant, Terrasse und Lounge kann das Rote Haus auch als Partylocation genutzt werden. Ebenfalls können Caterings, wie leckere Barbecues, sommerliche Menüs und Hochzeitsarrangements für Gesellschaften bis 200 Gäste in Anspruch genommen werden.
 
 
 

Kunsthalle der Sparkasse

Otto-Schill-Straße 4a

Seit 1993 sammelt die Sparkasse kontinuierlich Kunst für ihre Sammlung. Als Ort der Dauerausstellung wurde das Gebäude in der Otto-Schill-Straße gewählt, welches bereits im Besitz der Sparkasse war.

Zum 175-jährigen Jubiläum der Sparkassen eröffnete die Kunsthalle 2001 ihre Ausstellung auf 350 qm. Die Sammlung besteht aus Malerei, Grafik und Plastik und zählt mittlerweile 2500 Stücke von 140 Künstlern. Die Besonderheit ist, dass es sich ausschließlich um Werke von Künstlern aus der Region handelt. Darunter befinden sich viele Künstler der Leipziger Schule.

Zu den berühmteren Künstlern der Ausstellung, die seit 1945 auf sich aufmerksam gemacht haben, zählen Bernhardt Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werne Tübke. Der Fundus wird mit den Ausstellungen „Blick in die Sammlung“ der Öffentlichkeit gezeigt. Hinzu kommen Sonderausstellungen und Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte und Vorträge. Ebenso kann man Räumlichkeiten für Empfänge oder ähnliche Anlässe mieten. Wer mehr wissen möchte, kann eine Gruppenführung machen.
 
 
 

Kunstkraftwerk Leipzig

Saalfelder Str. 8b

Das Kunstkraftwerk Leipzig ist die größte private Initiative zur Erhaltung einer Industriebrache in Leipzig.1863 als Gaswerk errichtet, wechselte die Anlage um 1900 in den Besitz einer Straßenbahngesellschaft und lieferte als Elektrizitätswerk Bahnstrom für die Strecken im Leipziger Westen. 1964 wurde das Gaswerk zum Heizkraftwerk als Teil des VEB Energiekombinats Leipzig umgebaut. Am 20. Juli 1992 erfolgte die Stillegung des Werks. Im Jahr 2012 wurde das Gebäude durch die Investoren Ulrich Maldinger und Prof. Markus Löffler gekauft und bis 2015 saniert. Die Fundamente blieben erhalten. So zeugen in den einzelnen Hallen u.a. noch ein Kohletrichter, ein Dampfverteiler, Förderbänder und die Schaltzentrale von der industriellen Vergangenheit.

Mit dem Kunstkraftwerk besitzt Leipzig einen neuen Kulturstandort. Mit der Deutschlandpremiere "ILLUSION-Nothing is as it seems" wurde am 18. Juni 2016 die erste große Ausstellung eröffnet. Das ehemalige Heizkraftwerk hat sich seitdem in ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Design verwandelt. Diverse Hallen sorgen dafür, dass auf rund 2.300 qm Nutzfläche für jeden Anlass der passende Rahmen geschaffen wird.
 
 
 

Kustodie - Kunstsammlung der Universität Leipzig

Ritterstraße 26

Die Geschichte der 1409 gegründeten Universität wird besonders in ihrer Kunstsammlung erfahrbar, die Gemälde, Skulpturen, grafische Werke sowie kunsthandwerkliche Arbeiten vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart umfasst.

Die Hauptwerke werden im ehemaligen königlichen Palais Leipzig, dem heutigen Rektoratsgebäude der Universität, präsentiert.

Kunstwerke aus der 1968 gesprengten Universitätskirche, die 1240 als Dominikanerkirche errichtet wurde und 1543 zusammen mit dem Klosterkomplex durch Schenkung an die Universität fiel, bilden den Kernbestand der Ausstellung.

Die Kustodie nimmt die klassischen Museumsaufgaben wahr und fungiert aufgrund des engen Bezugs ihrer Sammlung zur Geschichte der
„alma mater lipsiensis“ als zentrales „vergegenständlichtes Gedächtnis“ der Universität.
 
 
 

Leipziger Karnevalsumzug am Rosenmontag

Der Karnevalsumzug, ein Umzug verschiedener verkleideter/maskierter Gestalten durch die Stadt, ist einer der Höhepunkte des Straßen-Karnevals und eine der ältesten bekannten Manifestationen des Karnevals. Der Karnevalsumzug findet je nach Stadt am Karnevalssamstag oder -sonntag, Rosenmontag oder Faschingsdienstag statt. In vielen Städten gibt es zusätzlich zum großen Umzug auch noch Kinder- oder Stadtteilumzüge, die an einem weiteren Tag stattfinden. In Leipzig ist es zur Tradition geworden, dass der Karnevalsumzug am Rosensonntag durch die Leipziger Innenstadt führt.
 
 
 

Leipziger Kleinmesse

Die Leipziger Kleinmesse ist ein Rummel, der zweimal im Jahr besucht werden kann. Ende April / Anfang Mai findet die Frühlingskleinmesse statt und Ende September / Anfang Oktober die Herbstkleinmesse. Das Volksfest bietet eine Mischung aus Fahrgeschäften, Losbuden und einer Vielfalt an kulinarischen Angeboten. Die Kleinmesse blickt auf eine lange Tradition zurück und ist eng verbunden mit der Leipziger Messe. Im Jahr 1907 zog die Kleinmesse aus Platzmangel von der Innenstadt auf die Frankfurter Wiesen (heute Festwiese). Ab 1933 beanspruchten die Nationalsozialisten die Wiese, woraufhin die Kleinmesse an den Cottaweg in Lindenau zog.