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Stand / Druckdatum: 25.04.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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Bürgerhaus Hainstraße 8

Hainstraße 8

Als im Zweiten Weltkrieg große Teile Leipzigs zerbombt wurden, blieb die Hainstraße vergleichsweise unbeschadet. Auf Grund dessen stehen dort die ältesten Häuser Leipzigs. Die Straße verbindet den Markt mit dem Brühl.
Die Bauzeit des Gebäudes in der Hainstraße 8 ist zwischen 1550-60 und somit in der Renaissance zu verorten. Der Bauherr war Antonius Lotter, ein Bruder des Ratsbaumeisters Hieronymus Lotter.
Es wird vermutet, dass letzterer das Haus entworfen hat. Das Haus beherbergte ursprünglich vier Geschosse und gehört zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen der Renaissance im Stadtzentrum.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der hölzerne Kastenerker der Fassade hinzugefügt. 1711 wurde das Haus und damit auch der Erker um eine Etage erweitert. Die Fassade, welche zur Hainstraße zeigt, ist zusätzlich mit floralem Rankenwerk, Stuckarbeiten und einem Löwenkopf geschmückt. Das Haus ist ein Zeuge der hervorragenden Handwerksarbeit der damaligen Zeit.

Das stattliche Bürgerhaus zählte zu seinen früheren Zeiten zu den vornehmeren Gebäuden der Stadt. Hier quartierten sich junge Adlige ein, die an der Universität studierten.
 
 
 

Bürgerhäuser Hainstraße 13 und 15

Hainstraße 13 und 15

Von der Zerbombung der Stadt im Zweiten Weltkrieg blieb die Hainstraße vergleichsweise verschont. Die Nummer 13 und 15 gelten heute als die kleinsten Bürgerhäuser der Stadt.

Das Haus der Nummer 13 hat eine Breite von 6,60 Metern und trägt vier Hauptetagen sowie drei Mansardgeschosse mit unterschiedlich gestalteten Gauben. Es wurde 1744-46 erbaut von George Werner, einem der berühmtesten Baumeister des Leipziger Barock.
Die Fassade wird geschmückt von einem Erker, der sie fast ganz bedeckt. Er ist aus Stein und Stuck gearbeitet. Seit 1827 sitzt in dem Haus das Kunsthaus C. H. Reichert.

Sein Nachbar, das Haus der Nummer 15, beherbergt ein Geschoss weniger. Es ist auch nur 4,90 Meter breit. Damit ist es das kleinste Haus Leipzigs. Es wurde in den Jahren 1693-95 von Wolfgang Bachmann gebaut und gehört ebenfalls dem Barockstil an.
Über die gesamte Fassadenbreite erstreckt sich ein hölzerner Kastenerker. Dieser wurde ohne Verzierungen angebracht. So sollte es sich durch Einfachheit, Nüchternheit und Schmucklosigkeit auszeichnen.
 
 
 

Ehemalige Hinrichtungsstätte der DDR


Alfred-Kästner-Straße (Eingang Arndtstraße 48)

Ein Ausstellungsteil der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ befasst sich mit der Todesstrafe in der DDR, die ab 1960 zentral in Leipzig unter absoluter Geheimhaltung vollstreckt wurde. Erst im Jahr 1987 wurde die Todesstrafe abgeschafft.

In einem streng abgetrennten Teil der Strafvollzugseinrichtung Alfred-Kästner-Straße wurden alle im Land ausgesprochenen Todesurteile unter absoluter Geheimhaltung vollstreckt. Die Hinrichtungen wurden zunächst mittels Guillotine und ab 1968 per Nahschuss ins Hinterhaupt vollzogen. Unter- suchungen zeigen, dass hier 64 Menschen zu Tode kamen. Die Leichname brachte man zur Einäscherung ins Krematorium auf dem Leipziger Südfriedhof, wo sie anonym als „Anatomieleichen“ verzeichnet und beigesetzt wurden. Daran erinnert heute eine Gedenktafel an dem Gebäude der ehemaligen Strafvollzugseinrichtung.
Die „Runde Ecke“ ist eine Stätte der Mahnung, des Gedenkens und des Lernens. Heute betreut das Bürgerkomitee Leipzig e.V. die authentischen Räumlichkeiten. Diese können jährlich während der Museumsnacht und zum Tag des Offenen Denkmals besichtigt werden.
 
 
 

Hahnemann-Denkmal

Anlagen am Goerdelerring/ Richard-Wagner-Platz

Das Hahnemann-Denkmal wurde 1851 zu Ehren des Begründers der Homöopathie Christian Friedrich Samuel Hahnemann errichtet. Die lebensgroße bronzene Sitzfigur wurde von Bildhauer Friedrich-Wilhelm Steinhäuser in Rom geformt. Hahnemann begann 1775 in Leipzig ein Medizinstudium. 

Sein Standardwerk „Organon der trationellen Heilkunde“, eine Art Manifest der Homöopathie, veröffentlichte er 1810. Darin setzte er sich kritisch mit der traditionellen Medizin auseinander. Zu Beginn stand 1790 sein berühmter Selbstversuch mit der Chinarinde, dem Grundstoff für Chinin. Dabei entdeckte er, dass Krankheiten durch Arzneimittel, die beim Gesunden ähnliche Erscheinungen hervorrufen, am sichersten geheilt werden können. So kann die Chinarinde, die bei Malaria fiebersenkend wirkt, bei einem Gesunden einen malariaähnlichen Zustand auslösen. Seine Ergebnisse veröffentlichte Hahnemann 1796 als Grundsatz „Similia similibus“ in Christoph Wilhelm Hufelands Journal. Damit setzte gleichzeitig die Geburtsstunde der Homöopathie ein.
 
 
 

Hainstraße

Die Hainstraße im Zentrum Leipzigs zählt zu den ältesten Straßen der Stadt. Sie besteht seit dem Erwerb des Stadtrechtes um 1165. Die Hainstraße führte vom Eselsmarkt (heute Richard-Wagner-Platz bzw. Brühl) bis zum Markt und war der wichtigste Verkehrsweg im so genannten Rannischen Viertel. Die Bebauung der Straße erfolgte größtenteils vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Es entstanden überwiegend Handels- und Bürgerhäuser. Erbaut wurden die Häuser meist in Form der traditionellen Leipziger Durchgangshöfe. 1996 begann eine dreijährige umfassende Sanierung. Besonders erwähnenswert sind das Hôtel de Pologne (Nr. 16-18) und der Barthels Hof (Nr. 1).
 
 
 

Handelshochschule Leipzig (HHL)

Jahnallee 59

Die auf Initiative der Leipziger Handelskammer im April 1898 gegründete Handelshochschule Leipzig, kurz HHL, gilt als erste deutsche private Hochschule für Betriebswirtschaftslehre. Sie zählt heute zu den führenden staatlich anerkannten privaten Business Schools im deutschsprachigen Raum.

In allen Studienprogrammen wird ausschließlich auf Englisch unterrichtet. Die Programme bieten ein internationales Umfeld, da auch viele Austauschstudenten ein bis drei Semerster an der HHL studieren. Des Weiteren besitzt die Handelshochschule heute Promotions- und Habilitationsrecht.

Mit über 120 Start-ups (Unternehmensgründungen), die aus der HHL hervorgegangen sind, zählt die Business School zudem zu den erfolgreichsten Gründerschmieden in Deutschland. Die HHL ist eine der drei besten Wirtschaftshochschulen Deutschlands. Rankings in der "Jungen Karriere", dem Handelsblatt und dem lateinamerikanischen Magazin "AméricaEconomía" bescheinigen der HHL wiederholt ihre Position im nationalen und internationalen Umfeld. Als erste private Hochschule Deutschlands erhielt die HHL 2004 das begehrte Gütesiegel der AACSB International.
 
 
 

Handelshof

Grimmaische Straße 1-7

Der Handelshof wurde nach dem Städtischen Kaufhaus als zweiter städtischer Mustermesse-Palast zwischen 1907 und 1909 gebaut und war mit 9.903 m² Ausstellungsfläche der drittgrößte Messebau der Innenstadt. Dementsprechend konnten auch mehrere Branchen ausstellen, z.B. Hausgerätehersteller, Elektronikfirmen und Schneiderwaren.

Der von den Architekten Georg Weidenbach und Richard Tschammer projektierte Bau hat vier Außenfronten und vier Ausgänge zu vier Straßen. Er befindet sich an der Ostseite des Naschmarktes.
Der zwischen der Reichsstraße und Grimmaischen Straße gelegene Handelshof besitzt zudem zwei wunderschöne Lichthöfe.

Durch Bombeneinwirkung fast völlig ausgebrannt, wurde der Hof trotz größter Materialschwierigkeiten unmittelbar nach Kriegsende wieder aufgebaut und zur Frühjahrsmesse 1947 eröffnet.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten beherbergt das Gebäude seit 2011 das Steigenberger Grandhotel. Auch die Passage, die den Naschmarkt mit der Reichsstraße verbindet, erstrahlt jetzt wieder in neuem Glanz.
 
 
 

Hannsens Haus

Katharinenstraße 19

Auch die Katharinenstraße hat schwer unter den Schäden des Zweiten Weltkriegs gelitten. Nur auf der Ostseite sind noch prachtvolle Bauten aus Zeiten des Barocks und Rokoko erhalten geblieben. Dazu zählt auch das Hannsens Haus.

Umgesetzt wurde das im Stil des Rokoko gehaltene Haus 1748-49 durch den Innungsmeister George Werner. Letzterer brachte zum ersten Mal seine neuen Elemente des Rokokos an dem Hannsen’schen Haus an. Bauherren waren die Brüder Justus und Ludolph Hannsen.

Trotz notwendiger Renovierung des Baus, ist seine einstige Schönheit durchaus noch erkennbar. Das Haus beherbergt fünf Geschosse und ist 9 Fenster breit. Auffallend ist sein nach corinthischer Ordnung aufgeführtes Portal, über dem vier aus Stein gehauene Figuren sitzen. Zwar sind die Verzierungen nicht besonders aufwändig, geben dem Haus aber seinen bestimmten Charme. Auf den über Eck gestellten Portalpfeilern ruht eine kräftige Verdachung mit zwei Sandsteinskulpturen.
 
 
 

Hauptbahnhof Leipzig

Willy-Brandt-Platz 7

1915 wurde der Leipziger Hauptbahnhof als größter Kopfbahnhof Europas in Betrieb genommen. Er ersetzte den Dresdner, den Thüringer, den Magdeburger und den Berliner Bahnhof.

Seit seiner abgeschlossenen Modernisierung 1998 ist er einer der modernsten Deutschen Bahnhöfe mit einem umfassenden Einkaufs- und Dienstleistungs- zentrum auf drei Etagen mit 142 Geschäften. Eine technische Meisterleistung ist die Querbahnsteighalle, die mit 270 m Länge und 27 m Höhe enorme Ausmaße hat. Wenig bekannt ist, dass Leipzig in Deutschland Ausgangs- punkt des neuzeitlichen Fernverkehrs auf der Schiene war. Das prachtvolle Dekor, beispielsweise der ehemaligen sächsischen und preußischen Warte- halle, wurde beim Umbau bewahrt.

Von Mode, Kosmetik, Schmuck über Unterhaltungselektronik bis hin zu Wohnaccessoires und Feinkost reicht das Angebot der Läden. Die PROMENADEN mit ihren beiden kostengünstigen Parkhäusern sind bis 22 Uhr geöffnet. Und das Beste: Ein Großteil der Geschäfte ist auch sonntags für Gäste da.
 
 
 

Haus des Buches

Gerichtsweg 28

Anstelle des im 2. Weltkrieg zerstörten Buchhändlerhauses entstand im Auftrag des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ein neues Haus des Buches. Es wurde in Leipzig im März 1996 eröffnet. Drei in Höhe und Grund- riss unterschiedliche Baukörper werden im Erdgeschoss durch eine dreieckige Foyerzone zusammengefasst.

Es befindet sich im Graphischen Viertel auf historischem Grund: hier stand das zweite Buchhändlerhaus, das 1886 errichtet worden war. In der Bomben- nacht vom 4.12.1943 wurde es bis auf einen Seitenflügel völlig zerstört. Die Wende kam mit dem politischen Umbruch: In den Fusionsverhandlungen der beiden Börsenvereine wurde gemeinsam mit dem Kuratorium „Haus des Buches“ die Idee geboren, auf dem Grundstück des Börsenvereins ein „Haus des Buches“ zu errichten, einen Ort der Begegnung von Bücherfreunden und Büchermachern.
Das Gebäude beherbergt zudem das Kulturamt der Stadt und Büros der Buch- branche. Der rote Klinkerbau gehört zu den bemerkenswerten Neubauten der letzten Jahre.
 
 
 

Haus Leipzig

Elsterstraße 22
 
Es dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Bälle und Theateraufführungen. Auf dem Grundstück befand sich eine 1888/89 erbaute Reithalle, die 1927 abgerissen wurde. Anschließend wurde das noch heute bestehende Gebäude auf einer Fläche von 1.500 qm erbaut. Im Mai 1930 öffnete darin das damals größte neuzeitliche Keglerheim Deutschlands. Während der DDR-Zeit diente das Haus Leipzig als Klub. Im Jahr 2014 wurde das neu gestaltete Objekt für Veranstaltungen mit bis zu 1.400 Personen wiedereröffnet.
 
 
 

Haus Marquette

Petersstraße 12-14, Thomaskirchhof 5-7

Schon seit dem 13. Jahrhundert ist das Areal zwischen Markt und Thomaskirchhof immer bebaut. Auf einem dieser Grundstücke zwischen Petersstraße, Thomasgasse und Thomaskirchhof thront das Haus Marquette. Das Eckhaus beherbergt 5 Geschosse und ist so gegliedert, dass es sich in die restliche Bebauung einfügt. In der gläsernen Fassade spiegeln sich die umliegenden Gebäude wieder. Sie ist die Hauptfront des Haus Marquette und wirkt durch die spiegelnden Fenster filigran.

Auf die fünf Geschosse wurden 2 Penthouse-Etagen aufgesetzt. Sie wurden nach hinten versetzt und an den Giebelsteinen gerundet. Das darüber liegende Flachdach ragt über die Penthäuser hinweg und sorgt für eine gewisse Leichtigkeit. Gebaut wurde das Haus Marquette 1997-98 nach den Plänen von Friedrich Gildemeier. Es reicht weit in die Shoppingmeile Petersstraße hinein. Die Fassade ist abwechselnd mit Sandstein und Granit verkleidet, sodass der Eindruck erweckt wird, es handle sich um verschiedene Bauten. Der Name ist von dem niederländischen Schloss Marquette hergeleitet. Heute wird das Haus oft wegen des Hauptmieters „Hugendubel-Haus“ genannt.
 
 
 

Haus-Garten-Freizeit

Mit sechsstelligen Besucherzahlen ist sie eine der beliebtesten Publikums- messen Deutschlands und bietet Angebote für Verbraucher. "Die HAUS- GARTEN-FREIZEIT bestätigt ihren Platz als eine der größten Verbraucher- schauen in Deutschland“, so Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäfts- führung der Leipziger Messe. "Hier werden Produkte und Dienstleistungen aus den verschiedensten Bereichen angeboten. Vielseitigkeit und kompetente Beratung - das schätzen unsere kaufkräftigen Besucher und honorieren dies mit ihrem Einkauf.“ Zu den beliebtesten Bereichen gehörten Garten, Freizeit- gestaltung und Gesundheit, Fitness, Wellness und Bauen, Wohnen etc.
 
 
 

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung

Permoserstraße 15

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung wurde am 12. Dezember 1991 unter dem Namen UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH gegründet. Der Forschungsbetrieb wurde am 2. Januar 1992 aufgenommen. Das UFZ gliedert sich in 34 methodische Kompetenzzentren, die sogenannten Departments. Über 1.000 Mitarbeiter erforschen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften.
 
 
 

Henriettenpark

Henrietten-/Endersstraße

Im Stadtteil Plagwitz wurde auf dem Gelände eines alten Verladebahnhofes der Henriettenpark angelegt. Mit der Entwicklung einer zeitgenössischen Grün- anlage, verschwand der Charakter einer verkommenen Industriebrache.
Die Gestaltung der Parkanlage geht auf die ursprüngliche, industrielle Aus- stattung des einstigen Bahnhofgeländes zurück. Dabei wurden gerade Wege- achsen, auf denen ursprünglich Gleisstrassen verliefen, sowie Altmaterialien in das Gestaltungskonzept einbezogen. Einen parkähnlichen Charakter erhielt die Anlage durch einen Ahorn gesäumten Hauptweg, der in einen Pavillon mündet.
 
 
 

Hochschule für Grafik und Buchkunst

Wächterstraße 11

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) ist eine der ältesten Kunstakademien. Sie hat eine mehr als 200-jährige Geschichte - schon Goethe nahm hier Unterricht. Der stattliche Neubau ist in den Jahren 1887 bis 1890 entstanden.

Derzeit sind 600 Studierende in den Diplomstudiengängen Fotografie, Malerei/Grafik, Buchkunst/Grafik-Design und Medienkunst eingeschrieben.

2009 kam der neue Masterstudiengang "Kulturen des Kuratorischen" als Studienangebot hinzu. Die anwendungsorientierte Forschungspraxis in Verbindung mit wissenschaftlicher Reflexion des Studiengangs ist einzigartig. Damit wird sich an Studieninteressierte mit unterschiedlichen disziplinären oder professionellen Hintergründen gewendet. So steht die Vermittlung von verschiedenen Künsten, bildender Kunst, Tanz, Theater, Film und Musik sowie der Kulturvermittlung, der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften zur Verfügung. Die Lehrenden an der HGB sind Professor/innen und Dozent/innen mit internationalem Renommee und ausgewiesenem künstlerischen Werk.
 
 
 

Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy"

Grassistraße 8

Dem damaligen Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy ist es zu verdanken, dass 1843 das Leipziger Conservatorium der Musik als erste höhere Bildungsanstalt für Musiker in Deutschland eröffnet werden konnte. Einer der berühmtesten Studenten der Hochschule für Musik und Theater war der Norweger Edvard Grieg, der von 1858-1862 in Leipzig studierte.

Die heutige Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig (HMTL) ist mit 470 Musik- und Theaterveranstaltungen pro Jahr deutscher Spitzenreiter. In diesen Veranstaltungen sammeln die Studierenden Erfahrungen an ihrem zukünftigen Arbeitsort Bühne und gestalten das kulturelle Leben in Leipzig.

Aktuell werden ca. 890 Studierende von 67 Professoren/ innen und zahlreichen Lehrbeauftragten ausgebildet. Angeboten werden Fachrichtungen wie Blasinstrumente, Dirigieren, Jazz, Klavier, Gesang, Dramaturgie, Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Schauspiel.
 
 
 

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Karl- Liebknecht- Straße 132

Die Wurzeln der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur gehen zurück in das Jahr 1764, als Adam Friedrich Oeser, der ehemalige Zeichenlehrer des Studenten Goethe, mit der Leitung der Zeichnungs-, Mahlerey- und Architektur-Academie zu Leipzig beauftragt wurde.

Die ingenieur-, wirtschafts- und kulturwissenschaftlichen Traditionslinien begründen die besondere Vielfalt der an der Hochschule zusammengefassten Disziplinen. Die HTWK bietet Fakultäten für Angewandte Sozialwissenschaften, Bauwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften, Maschinenbau und Energietechnik, Medien und Wirtschaftswissenschaften.

Momentan sind 439 Lehrende an der HTWL angestellt, davon 170 Professoren/innen und 269 Mitarbeiter/innen. Eingeschrieben sind etwa 7.000 Studierende. Allein seit 1954 haben die genannten Hochschulen mehr als 16.000 Diplom-Ingenieure und mehr als 1.200 Doktor-Ingenieure hervorgebracht.
 
 
 

Hochschule für Telekommunikation Leipzig

Gustav-Freytag-Str. 43-45

Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig, kurz HfTL, ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst anerkannte Hochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom. Sie zielt mit ihren akkreditierten Präsenzstudiengängen der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik auf eine moderne und praxisbezogene Ausbildung ab, die mit einem Bachelor oder auch einem Master abgeschlossen werden kann.

Die Hochschule setzt besonders auf Praxisnähe und betreibt zusammen mit Partnern der Deutschen Telekom AG und der Industrie erfolgreiche Forschung und Entwicklung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Lehr- und Forschungsbetriebes ist die internationale Zusammenarbeit. Die Einbindung in ein Netzwerk von Universitäten und Hochschulen aus Europa, den USA und Asien garantiert den hohen Qualitätsstandard in Forschung und Lehre, der seit vielen Jahren durch Platzierungen auf den vordersten Rängen in den CHE-Rankings bestätigt wird.
 
 
 

Höfe am Brühl

Das Einkaufszentrum „Höfe am Brühl“ wurde am 25. September 2012 eröffnet und befindet sich zwischen Richard-Wagner-Platz, Brühl, Richard-Wagner-Straße und Am Hallischen Tor in Leipzig. Auf einer Verkaufsfläche von 45.000 qm befinden sich rund 130 Geschäfte. Das Gebäude bietet ebenfalls 820 Parkplätze auf zwei Stockwerken. Im obersten Stockwerk wurden zudem 70 Wohnungen errichtet. Das ehemalige Konsument-Warenhaus am Brühl, im Volksmund auch "Blechbüchse" genannt, wurde Im Vorfeld des Baus abgerissen. An gleicher Stelle entstand der Neubau mit seiner charakteristischen, denkmalgeschützten Aluminium-Fassade.
 
 
 

Honky Tonk-Musikfestival

In der Musikstadt Leipzig darf das Honky Tonk® Festival auf keinen Fall fehlen. Im März präsentieren Musikschaffende auf den Bühnen Leipzigs ihre musikalische Vielfalt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Live-Musik. Man darf also gespannt sein auf spannende neue Musik und auf die alten Musikhasen des Showgeschäfts. Von Electro-Art, Jazz und Pop bis hin zu Punk und Hardcore ist für Jeden etwas dabei! Es ist das größte Festival seiner Art in Leipzig und Nachtschwärmer können bei Live-Musik in vielen verschiedenen Lokalitäten eine Nacht lang feiern.
 
 
 

Kirche Hohen-Thekla

Neutzscher Straße

Im Zuge der Kolonisierung und der Christianisierung wurde die Kirche Hohen-Thekla im 12. Jahrhundert auf einer slawischen Kultstätte errichtet. Der Name der Kirche ist auf die Heilige Thekla zurückzuführen.

An das rechteckige Kirchenschiff des massiven Bruchsteinmauerwerks schließt sich ein ebenfalls rechteckiger Ostchor an. Im Westen erhebt sich der robuste Turm, dessen Mauern im unteren Teil bis zu 2 m dick ist. Auf seinem Zeltdach sitzen drei Gauben mit Uhren.

Im Jahr 1898 wurden bei umfassenden Sanierungen der Eingang im Turm sowie die Sakristei im Stil der Erbauungszeit angebaut. Eingemauerte Kanonenkugeln aus dem Jahr 1813 erinnern daran, dass der Turm während der Völkerschlacht wegen seiner exponierten Lage als Beobachtungspunkt genutzt wurde.

Die Kirchen in Thekla, Beucha und Panitzsch sind die ältesten Kirchen der Region und werden daher „die drei Hohepriesterinnen“ genannt.