Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 27.05.2017

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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Faustskulpturen

Auerbachs Keller - Mädlerpassage

Durch die Szene "Auerbachs Keller in Leipzig" in dem Drama "Faust" von Johann Wolfgang von Goethe wurde der Keller zu einem der bekanntesten Reastaurants weltweit. Den Eingang zu Auerbachs Keller zieren zwei Skulpturengruppen. "Mephisto und Faust" stehen den "Verzauberten Studenten" gegenüber, die gerade aus ihrem Trancezustand erwachen. Der Bildhauer Mathieu Molitor ist der Schöpfer der Figuren, die 1913 in der Leipziger Bronzebildgießerei Noack gegossen wurden. Für die künstlerische Gestaltung des Eingangsbereiches wurde ein Wettbewerb ausgerufen, Mathieu Molitor beteiligte sich - und gewann. 16 Jahre später starb der Schöpfer der Faustskulpturen in Leipzig.

Großen Ruhm erlangte auch der Fuß des Doktor Faustus. Passanten streichen seit der Erbauung der Skulpturen im Vorübergehen mit der Hand über den Fuß des Doktor Faust. Das verspricht den Studenten Glück bei den Prüfungen, den Reisenden eine Wiederkehr und mag noch für so manches andere gut sein. Der golden glänzende Fuß des Gelehrten zeugt vom Glauben an die glückbringende Eigenschaft der Figuren.
 
 
 

Felsenkeller Leipzig

Karl-Heine-Straße 32

Der Felsenkeller ist eine Lokalität für Veranstaltungen. Er ist einer der wenigen noch erhaltenen Vergnügungsstätten, die um die Jahrhundertwende errichtet wurden. Der Name des Felsenkellers einschließlich des Biergartens geht auf einen Bierkeller der Brauerei W.C. Naumann zurück, der 1848 errichtet wurde.

Er wurde 1890 von den Architekten Schmidt & Johlige erbaut, die einen barocken Architekturstil wählten. Bei dem Bau des Felsenkellers wurde bewusst eine Ecklage genutzt, um eine besondere Dominanz zu vermitteln. Er war ein bedeutender Veranstaltungsort der Leipziger Arbeiterbewegung. Karl Liebknecht sprach am 12. Februar 1905 über den Bergarbeiterstreit an der Ruhr und über die russische Revolution. Clara Zetkin trat am 14. Mai 1920 im Rahmen der bevorstehenden Reichstagswahlen auf.

Zu DDR-Zeiten blieb das Haus ein kulturelles Zentrum, Versammlungssaal und Gaststätte. Hier fanden Bälle, Jugendweihen und Abiturfeiern statt. Nach einer kurzen Zwischennutzung als Möbelhaus stand er lange Zeit leer. Seit 2014 wird der Felsenkeller saniert und ist wieder fester Bestandteil des kulturellen Leipziger Lebens.
 
 
 

FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006

Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006, auch als „Sommermärchen“ bezeichnet, fand vom  9. Juni bis 9. Juli zum zweiten Mal nach 1974 in Deutschland statt. Die deutsche Nationalmannschaft kam dabei bis ins Halbfinale, wo sie gegen Italien 0:2 unterlag. Im Spiel um Platz 3 erspielte sich die Mannschaft die Bronzemedaille. Im Finale besiegte Italien Frankreich 5:3 nach Elfmeterschießen.

Auch für Leipzig war das Fußballereignis ein Sommermärchen, denn die WM lockte viele Fußballfans aus der ganzen Welt, vor allem aus den Niederlanden oder Frankreich, in die Stadt. Die Fans bejubelten ihre Teams beim Public Viewing auf dem Augustusplatz beim  FAN FEST FIFA WM 2006™.

Leipzig wurde als einzige ostdeutsche Stadt als Austragungsort nominiert. Es fanden 5 Begegnungen statt, unter anderem Gruppenspiele wie Spanien-Ukraine (4:0), Frankreich-Südkorea (1:1) und ein Achtelfinalspiel zwischen Argentinien-Mexiko (2:1). Man ließ das alte Zentralstadion umbauen und den neusten Anforderungen anpassen. Dank der zahlreichen internationalen Gäste wurde die WM auch ein Erfolg für die Leipziger Hotels und Gastronomie. Es wurde eine komplett neue Infrastruktur angelegt und die Zugangswege nach Leipzig verbessert.
 
 
 

Flughafen Leipzig/ Halle

An der Autobahn A 14

Der Flughafen Leipzig/ Halle wurde bereits 1927 gebaut und gehörte damals zu den größten Flughäfen Deutschlands. Im Zweiten Weltkrieg wurden jedoch große Teile zerstört und erst 1963 konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Damals wurde er von Interflug der DDR genutzt. Aber der Flughafen erreichte bestenfalls regionale Bedeutung.

1997 wurde der Flughafen Leipzig/ Halle dann vergrößert. Er wurde auf einem Grundstück von 40000 qm nach einer Planung von AP Brunner Plan GmbH, Stuttgart gebaut. Prägnant für den Neubau, der sich zu beiden Seiten der Autobahn erstreckt, sind die beiden Rollbrücken über die A 14 hinüber. Sie bieten den Autofahrern ein einmaliges Schauspiel, wenn einer der großen Jumbos über die Brücken der Autobahn hinweg rollt. Die Brücken können bis zu 700 Tonnen tragen.

Der neue Flughafen hat sowohl einen eigenen ICE-Bahnhof als auch eine Shopping-Mall. Von der Autobahn aus hat man einen direkten Blick auf den 73 m hohen Tower der Fluglotsen.
 
 
 

Fockeberg

Fockestraße

Der Fockeberg im Stadtteil Südvorstadt stellt den zweithöchsten Geländepunkt der Stadt Leipzig dar. Seine Entstehungsgeschichte geht auf die Bombardierungen Leipzigs während des 2. Weltkrieges zurück. Über eine Trümmerbahn wurden die Schuttmengen aus der Stadt in die Südvorstadt auf den heutigen Platz des Fockebergs transportiert.

Mitte der 1950er Jahre wurde das Material für den Bau des Zentralstadions wieder abgetragen, sodass der Fockeberg erheblich abnahm. Im Laufe der Jahre wuchsen wilde Büsche und Bäume auf dem Schutt und begrünten somit den Hügel. Eine gezielte Begrünung erhielt der Fockeberg schließlich zu Beginn der 1980er Jahre.

Auf dem Fockeberg finden in jedem Jahr verschiedenartige Veranstaltungen statt, wie beispielsweise das Seifenkistenrennen „Prix de Tacot“ oder das Fockeberg-Zeitfahren. Des Weiteren veranstalten die beiden benachbarten Kirchgemeinden St. Betlehem und St. Hedwig alljährlich einen ökumenischen Gottesdienst.
 
 
 

Fontänen der Brunnenanlage vor der Ringbebauung

Roßplatz

Die Brunnenanlage vor dem „Ring-Café“ wurde 1953-1955 errichtet und ist heute Teil des Promenadenrings. Die restaurierten Fontänen in den drei Wasserbecken, die in einem schönen Blau erstrahlen, haben ihre Funktion seit April 2013 wieder aufgenommen.
Die Anlage lädt mit ihren Sitzgelegenheiten und Gehwegen dazu ein, die freie Sicht auf die Ringbebauung zu genießen. Von hier aus kann man in ein paar Metern die Innenstadt und das City-Hochhaus erreichen.

 
 
 

FORUM 1813

Straße des 18. Oktober 100

Das FORUM 1813 ist ein Museum zur Völkerschlacht bei Leipzig und befindet sich direkt am Völkerschlachtdenkmal. Auf einer Fläche von rund 320 qm präsentiert sich ein eindrückliches Bild der Völkerschlacht und der daran beteiligten Nationen. Über 350 faszinierende Originalobjekte vermitteln einen Einblick in das Geschehen jener Epoche. Schwerpunkt der Ausstellung sind die Ereignisse zwischen 1806 und 1813 in Leipzig. Es werden u.a. Uniformen, Waffen und Ausrüstungsgegenstände gezeigt.
 
 
 

Fotomarathon

Der Leipziger Fotomarathon ist ein Projekt, das vom Verein Kreatives Leipzig getragen wird. Die Idee wurde erstmalig im Sommer 2012 auf dem Leipziger Fotostammtisch FO.DO besprochen. Um den Initiator und Projektleiter Corwin von Kuhwede bildete sich ein Team, welches mit viel Energie, ehrenamtlichem Engagement und zahlreichen Partnern den ersten Leipziger Fotomarathon am 14./15. September 2013 entstehen ließ. Mit dem Oberthema "Leipziger Allerlei" startete am 27. September 2014 der zweite Leipziger Fotomarathon. Zum Abschluss gibt es eine Siegerehrung und eine Ausstellung im Rahmen der Fotolounge, wo die Ergebnisse und Gewinnerfotos betrachtet werden können.
 
 
 

Fraunhofer-Gesellschaft

Neumarkt 9 / Perlickstraße 1

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland, davon auch zwei in Leipzig. Internationale Niederlassungen sorgen für Kontakt zu den wichtigsten gegenwärtigen und zukünftigen Wissenschafts- und Wirtschaftsräumen. Die Leipziger Institute befassen sich mit Mittel- und Osteuropa (MOEZ) sowie mit Zelltherapie und Immunologie (IZI).
 
 
 

Fregehaus

Katharinenstraße 11

Das Fregehaus wurde 1701-04 von Ratsmaurermeister Johann Gregor Fuchs als Wohn- und Geschäftshaus für den Leipziger Kaufmann Gottfried Otto gestaltet. Das Vorderhaus und das Seitengebäude des spätgotischen Vorgängerhaus wurden zu größten Teil verändert. In der Torhalle ist noch ein spätgotisches Relief zu erkennen. Es zeigt den Papst und einen Kaufmann, wahrscheinlich den Eigentümer, die zusammen über einen gestürzten Martin Luther triumphieren. Das Relief zeigt ebenfalls die Jahreszahl 1535, was das Jahr der Fertigstellung des Baus sein könnte.

Der spätere Besitzer Johann Gregor Fuchs ließ die Vorderseite mit Barrockelementen verzieren, wie dem Erker, welcher sich von der ersten Etage bis zum Dachgeschoss erstreckt. Das viergeschossige Dachgeschoss entspricht den Vorstellungen der gotischen Zeit.
1782 erwarb Christian Gottlob Frege das Haus, welcher dem Haus seinen Namen gab. Er brachte dort seine Privatbank C. G. Frege & Comp. unter, welche Goethe, in seiner Leipziger Studienzeit, zu ihren prominenten Kunden zählen konnte.
 
 
 

Friccius Denkmal

Täubchenweg 2

Das Friccius Denkmal wurde von Gustav Müller entworfen und am 19. Oktober 1863 errichtet. Es erinnert an die Erstürmung des Grimmaischen Tores während der Völkerschlacht unter dem preußischen Major Karl Friedrich Friccius durch die Königsberger Landwehr am 19. Oktober 1813.
Das von der Stadt gestiftete Denkmal befindet sich auf der Anlage vor der Nordwestseite des Grassimuseums. Hier befand sich bis 1835 das berühmte Grimmaische Tor. Ein Portraimedaillon des Majors von Hermann Schievelbein ziert den Gedenkstein.
 
 
 

Friedenspark

Linnéstraße
 
Die Anlage wurde 1846 als der Neue Johannisfriedhof eröffnet. Ein Rest der Umfassungsmauer sowie wenige erhaltene Wandstellen lassen die einstige Bestimmung auch heute noch erahnen. Die Grabmale der Familie Brockhaus und das Grabmal von Anton Philiipp Reclam sind nur zwei Beispiele der geschichtlich und kunsthistorisch interessanten Gedenksteine.
 
Aufgrund schwerer Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Bauten des Friedhofs abgetragen werden. Am 31.12.1950 wurde er für Bestattungen gesperrt und 20 Jahre später gänzlich geschlossen. Einige bedeutende Grabsteine wurden zum Erhalt auf den Alten Johannisfriedhof verlegt.
 
Das Gelände wurde der Öffentlichkeit 1983 unter dem heutigen Namen Friedenspark als Erholungsgebiet mit Sport- und Spielanlagen übergeben. Zwei Besonderheiten sind die Themengärten: Der Apothekergarten der Universität Leipzig (seit 2000) mit dreihundert Arznei-, Heil- und Giftpflanzen sowie der Duft- und Tastgarten (seit 2007), der in der Tradition zur Integration von blinden und sehbehinderten Menschen angelegt wurde.
 
 
 
 

Fritz-von-Harck-Anlage

Karl-Tauchnitz-Straße/Harkortstraße

In unmittelbarer Nähe zum Bundesverwaltungsgericht befindet sich die Fritz-von-Harck-Anlage. Es handelt  sich um eine zeitgenössische Schöpfung aus dem Jahr 2000, die auf dem Grundriss einer historischen Grünanlage errichtet wurde.

Der Name der Grünfläche geht auf den Leipziger Kunstwissenschaftlicher Dr. Fritz von Harck zurück. Ursprünglich handelte es sich um eine streng symmetrische rechteckige Anlage mit einem zentralen Brunnenrondell. Der Brunnen besteht aus einfachen geometrischen Körpern und wird in der Nacht beleuchtet.

Bedingt durch gestalterische Veränderungen während der DDR-Zeit konnte die historische Formfassung nicht erhalten werden und so entstand eine eindeutig zeitgenössische Grünanlage, die jedoch den gründerzeitlichen Entwurf zitiert.

Mit der Umgestaltung des Platzes Anfang 2000 wurde der Brunnen als wesentliches Gestaltungselement erhalten. Darüberhinaus konnten auch die historischen Wegeführungen wieder hergestellt werden, wenngleich auf eine Rekonstruktion zugunsten einer modernen Anlage verzichtet wurde.

 
 
 

Kabarett-Theater Leipziger Funzel

Nikolaistraße 6-10

Erleben Sie mit dem Kabarett-Theater Leipziger Funzel unter der Direktion von Thorsten Wolf (ARD-Serie „Tierärztin Dr. Mertens") Politsatire u. Humorabende in 7 verschiedenen Programmen. Das Theater liegt direkt im Stadtzentrum neben der Nikolaikirche. Der Spielplan wird aufgelockert durch verschiedenste Gastspiele. Ein Höhepunkt ist der Kabarettabend im Zoo Leipzig.
 
VIDEO: Imagefilm