Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 22.07.2017

Aufenthalt in Leipzig_Veranstaltungen

 

 
 
 
 
 
 
 
 
   
Tagesaktuell
beste Preise
 
 
 
 
Sie befinden sich hier:  Aufenthalt in Leipzig    Veranstaltungen    alle
 

Leipzig entdecken

Leipzig entdecken
 

Reiseveranstalter

Leipzig für Reiseveranstalter
 

Kongresse & Tagungen

Kongresse & Tagungen in Leipzig
 

Presse

Pressebereich Leipzig LTM
 

Service

LTM Leipzig: Unser Service für Sie
 

Wir über uns

Mitarbeiter LTM; Foto: LTM
 

Kontakt

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH: Kontakt
 
 
 
 
 
 
19.05.2017 | Residenz in der Baumwollspinnerei, Halle 18, Aufgang E
zurück
   
 

Philipp Preuss

The Order of Appearance

„The Order of Appearance“ setzt dort an, wo der Theaterabend normalerweise endet: beim Applaus. Es ist eines der ältesten Rituale im Theater. Der Vorhang fällt, die SchauspielerInnen treten in ihren Kostümen vor den Vorhang und verneigen sich vor dem Publikum, während sie die Rollen, die sie gerade noch verkörperten, hinter sich lassen. Der Applaus bringt die gegenseitige Wertschätzung zwischen Bühne und Publikum zum Ausdruck. Ein durchinszenierter Moment für die unberechenbare, spontane Gefühlsentladung im Theater. Und weil im Theater nur wenig zufällig passiert gibt es auch für den Applaus für jedes Stück eine zuvor festgelegte Inszenierung. Die Applausordnung bestimmt, in welcher Reihenfolge die SpielerInnen auftreten, ob einzeln oder im Kollektiv, welcher Raum Stars und Komparsen eingeräumt wird, wer das Ensemble leitet und das Zeichen zur synchronen Verbeugung gibt.

In „The Order of Appearance“ treten von Antigone über Hamlet, Maria Stuart, Die Möwe, Bernarda Albas Haus, Warten auf Godot, Die Dämonen bis zu Publikumsbeschimpfung und A Still Life Still Alive die Dramatis Personae der Theatergeschichte zum Applaus an, ohne zuvor ihre Dramen verhandelt zu haben. Philipp Preuss fokussiert auf den Zwischenbereich zwischen Inszenierung und sozialer Praxis und zeigt Applausordnungen als Choreographie und Endspiel, in dem sowohl die inszenierte Huldigung der SchauspielerInnen als auch die Hierarchien, Machtstrukturen und Gemeinschaftsrituale des Theaters zum Ausdruck kommen.

Neben klassischen Theaterinszenierungen, die mit Video, Wiederholung, Livevideo, Chor, Verdopplungen und Playbacktechniken arbeitet, arbeitet Philipp Preuss seit 1993 im Bereich Bildende Kunst und ist seit 1994 Mitglied der Voralberger Künstlervereinigung/Österreich. Er begann mit Videoinstallationen und Konzeptkunst, seit 2001 arbeitet er mit virtuellen Künstlerfiguren, die von Schauspielerinnen und Schauspielern dargestellt werden. Die in diesem Kontext entstandenen Werke zwischen Appropriation Art, Malerei, Skulptur, Videokunst und Performance, sind real und in zahlreichen österreichischen Sammlungen vertreten.
 
 

Ansprechpartner:

Schauspiel Leipzig
Bosestraße 1
04109 Leipzig
Tel. +49 (0)341 1268-168
Fax +49 (0)341 1268-169
besucherservice@schauspiel-leipzig.de 

mehr Informationen
 
Veranstaltungsort:
Residenz in der Baumwollspinnerei, Halle 18, Aufgang E
Spinnereistraße 7
04179 Leipzig
 
 
 
 

zurück